Reifen-ABC

ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZ

Abblendlicht

Jedes Fahrzeug verfügt über ein Abblendlicht. Es dient zum Ausleuchten der Fahrbahn in der Dunkelheit. Das Abblendlicht ist asymmetrisch ausgerichtet, d.h. die Scheinwerferleuchten sind unterschiedlich in der Leuchtkraft eingestellt (eine Seite wirft einen längeren Lichtstrahl, als die andere). Die Ausrichtung ist vom Land, bzw. vom Verkehr abhängig. In Ländern mit Linksverkehr, ist die linke Seite stärker ausgeleuchtet und in Ländern mit Rechtsverkehr die rechte Seite. So kann man entgegenkommende Fahrzeuge nicht blenden und gleichzeitig ist der Fahrbahnrand gut erkennbar.

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ABE

ABE steht für Allgemeine Betriebserlaubnis. Die Allgemeine Betriebserlaubnis muss für jeden Pkw erteilt werden. Das geschieht automatisch bei der Aushändigung des Fahrzeugscheins. Wenn Änderungen am Auto vorgenommen werden (Tuning o.ä.) müssen diese vom TÜV abgenommen und in den Fahrzeugbrief eingetragen werden.

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Abrieb

Beim alltäglichen Fahren und Bremsen mit dem Auto nutzt die Oberfläche der Reifen ab, man spricht hierbei vom Abrieb oder Verschleiß. Der Abrieb bei Reifen ist ganz natürlich, Sie sollten daher regelmäßig das Profil Ihrer Reifen checken: Winterreifen sollten mindestens 4 mm, Sommerreifen 3 mm Profil haben. Gesetzlich vorgeschrieben sind 1,6 mm.

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Abriebsbild

Das Abriebsbild eines Reifens liefert nützliche Hinweise beispielsweise auf Fehleinstellungen am Fahrwerk oder auf falschen Luftdruck. Die regelmäßige Kontrolle der Räder und des Fahrwerks beim Reifenfachhändler ist spätestens alle 10.000 km empfehlenswert. Die regelmäßige Überprüfung des Luftdrucks am Reifen sollte durch den Autofahrer bei jedem zweiten Tankstopp erfolgen. Sehen Sie auch: Abrieb, Profiltiefe

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ABS

ABS ist die Abkürzung für Anti-Blockier-System. Dieses System ist eine Bremshilfe, die durch automatische Stotterbremse das Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung verhindert und so das kontrollierte Lenken des Fahrzeugs in Gefahrensituationen ermöglicht. Mittlerweile sind alle Neuwagen mit ABS ausgestattet.

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Abschleppen

Unter dem Wort Abschleppen, versteht man das Ziehen eines Fahrzeuges. Das defekte Fahrzeug wird von einem anderen Fahrzeug, oder auch von einem Abschleppfahrzeug gezogen. Es gibt neben dem Abschleppseil noch weitere Methoden:

  • Abschleppstange
  • Abschleppachse

Bei allen drei Methoden ist jedoch zu beachten, dass in der Mitte des Abschleppseils, der Stange oder auch der Achse, ein kleines rotes Fähnchen angebracht ist, damit für die anderen Verkehrsteilnehmer der Abschleppvorgang eindeutig erkennbar ist.

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Abstandsregler

Dieses Fahrerassistenzsystem passt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs automatisch dem Verkehrsfluss an. Siehe auch ACC.

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ACC

ACC steht für Adaptive Cruise Conrol und gehört zu der Gattung der Fahrerassistenzsysteme. Es regelt die Geschwindigkeit des Fahrzeuges und den Abstand zum Vordermann. Durch einen Radarsensor wird der Raum vor dem Fahrzeug überwacht. Je nach Abstand zu den anderen Fahrzeugen wird die Geschwindigkeit entsprechend gedrosselt oder beschleunigt. Siehe auch Abstandsregler.

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Achsposition

Die Achsposition ist beim Reifenwechsel zu beachten. Sie gibt an, wo ein Reifen eingesetzt wurde und jetzt eingesetzt werden soll. Die Kräfte, die auf die Fahrbahn übertragen werden müssen, sind auf der Lenkachse anders als auf der Antriebsachse und hängen darüber hinaus auch von der Antriebsart (Front-, Heck- oder Allradantrieb) ab. Generell gilt: Die besseren Reifen mit höherer Profiltiefe sollten auf die Hinterachse. Um eine gleichmäßige Abnutzung der Reifen zu erreichen, können die Radpositionen verändert werden. Auch das Umstecken über Kreuz (VL nach HR usw.) kann bei nicht laufrichtungsgebundenen Reifen, die Abnutzung verbessern.

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Airbag (Luftsack)

Der Airbag (Luftsack) gehört zu den passiven Sicherheitsmaßnahmen eines Autos. Er mildert die Unfallfolgen nach einem Crash. Ein Airbag kann an verschiedenen Stellen im Auto angebracht sein: zusammengefaltet im Lenkrad oder Armaturenbrett, in der Sitzlehne oder am Innenrand Ihres Wagendachs auf Kopfhöhe. Obwohl bei der Erfindung des Airbags an nicht angeschnallte Personen gedacht wurde, gehört heute zum Airbag grundsätzlich ein angelegter Sicherheitsgurt. Was Sie bei einem Fahrzeug mit Airbag beachten sollten: Bei Fahrzeugen mit Sitz-Airbags dürfen Sie nur zugelassene Schonbezüge verwenden. Ältere Airbags sollten regelmäßig auf Ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, fragen Sie Ihre Autowerkstatt. In Fahrzeugen mit Beifahrer-Airbag dürfen Sie kein Kind im Kindersitz auf dem Beifahrersitz mitnehmen, es besteht Verletzungsgefahr, wenn der Airbag auslöst. Achten Sie beim Fahren darauf, dass Sie Ihren Sitz soweit wie möglich nach hinten schieben, aber nicht mit durchgestreckten Armen fahren. Im Falle eines Unfalles können Sie hier erhebliche Verletzungen davon tragen. Schauen Sie unbedingt in die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeuges oder lassen Sie sich von der Werkstatt Ihres Vertrauens oder einem Händler die optimale Sitzposition erklären. Besonders ist die Sitzposition mit Kindern und Maxi Cosi zu beachten.

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Alkohol

Besonders junge Autofahrer überschätzen sich oft im Bezug auf Alkohol am Steuer. Für Fahranfänger (Autofahrer in der Probezeit, d.h. die ersten zwei Jahre) gilt die 0,0 Promillegrenze. Für alle anderen Autofahrer gilt: Über 0,5 Promille – Hände weg vom Steuer. Sicher unterwegs sind Sie allerdings nur unter der Devise: Fahren oder Trinken!

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Alpine-Symbol

Das Alpine-Symbol wird auch Schneeflockensymbol genannt. Mehr dazu unter Schneeflocke.

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Alterung

Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse beispielsweise durch Witterungseinflüsse wie UV-Licht, Feuchtigkeit sowie extrem hohen oder niedrigen Temperaturen. Dadurch verändern sich Elastizität und Haftfähigkeit des Reifens. Das gilt auch für nicht oder wenig benutzte Reifen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden dem Material Substanzen zugegeben, die den Alterungsprozess stark verlangsamen. Damit ist gewährleistet, dass auch ein mehrere Jahre (maximal 5 Jahre) sachgemäß gelagerter Reifen der Spezifikation eines Neureifens entspricht und in seiner Verwendungstauglichkeit nicht beeinträchtigt ist. Es wird empfohlen, Reifen nach zehn Jahren durch neue zu ersetzen.

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Andreaskreuz

Das Andreaskreuz spielt nicht nur als Verkehrszeichen eine wichtige Rolle, sondern beispielsweise auch in der Chemie (Gefahrensymbol), oder auch im Fachwerkbau. Als Verkehrszeichen wird das Andreaskreuz für verschiedene Situationen verwendet:

  • als Vorschriftzeichen vor Bahnübergängen: dem Schienenverkehr Vorrang gewähren
  • als Halteverbotszeichen: Haltverbot auf der Fahrbahn
  • als Gefahrenzeichen: Kreuzung oder Einmündung mit Vorfahrt von rechts

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Anforderungsprofil

Eine Vielzahl von Eigenschaften, die ein Reifen einmal haben soll, wird bereits in der Entwicklungsphase festgelegt. Die Anforderungen reichen von Brems-, Aquaplaning- und Handlingeigenschaften über Abriebfestigkeit und Komfortverhalten bis hin zu Geräuschentwicklung und Rollwiderstand, außerdem sollen die Reifen möglichst leicht sein. Letztendlich gilt: Bei jedem Reifen darf der Tragfähigkeitsindex die im Fahrzeugschein angegebene höchste Achslast und der Geschwindigkeitsindex die im Fahrzeugschein angegebene Höchstgeschwindigkeit nicht unterschreiten. Dabei muss die maximale Summe der Antriebs-, Brems- und Seitenkräfte bei unterschiedlichsten Witterungsbedingungen sicher auf die Straße übertragen werden.

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Anschnallen

Das Anschnallen sollte für jeden Autofahrer selbstverständlich sein, egal wie kurz die Fahrstrecke ist. Sie können nie wissen, ob Sie nicht an der nächsten Straßenkreuzung in einen Unfall verwickelt werden. Achten Sie auch auf Ihre Mitfahrer, hier ist der Gurt ebenfalls Pflicht! Eine Missachtung zieht eine Geldstrafe in Höhe von 30,00 Euro nach sich, im Falle eines Unfalles tragen Sie eventuell sogar eine Mitschuld.  Zu beachten gilt es Folgendes: Ziehen Sie dicke Bekleidung wie Daunenjacken oder Mäntel vor Antritt der Fahrt aus, sie behindern die Schutzwirkung des Gurts. Tragen Sie keine spitzen oder harten Gegenstände in Ihren Taschen unter dem Gurt, sie bergen ein großes Verletzungsrisiko bei starkem Bremsen. Der Anschnallgurt sollte immer straff und glatt anliegen und auf keinen Fall verdreht sein. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit alle Gurte in Ihrem Fahrzeug. Sie müssen sich problemlos aufrollen lassen und dürfen nicht eingerissen sein.

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Aquaplaning

Aquaplaning setzt dann ein, wenn bei Nässe jeglicher Kontakt vom Reifen zur Fahrbahn abreißt, also die Räder auf dem Wasserfilm der Straße „schwimmen“. Das kann bereits bei geringen Geschwindigkeiten passieren, wenn der Wasserfilm entsprechend hoch, und der Straßenbelag sehr glatt, oder das Profil weitgehend verschlissen ist. Aber auch bei geringen Wasserhöhen kann bei entsprechend hoher Geschwindigkeit Aquaplaning einsetzen. Um die Gefahr des Aquaplanings zu minimieren, haben die Reifenhersteller spezielle Gummimischungen und Profile entwickelt, die die Haftung auf der Straße vergrößern und das Wasser „wegschieben“. Achten Sie auf ausreichend Profil und auf eine angepasste Geschwindigkeit bei Nässe, um die Gefahr des Aquaplanings zu verringern.

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ASR

ASR ist die Abkürzung für Antriebsschlupfregelung. ASR verhindert ein Durchdrehen der Räder beim Anfahren, wenn Sie zu viel Gas geben. Durch das Drosseln der Gaszufuhr wird dafür gesorgt, dass die Räder wieder genug Grip haben. ASR verbessert die Beschleunigung Ihres Autos und der Reifenverschleiß nimmt ab.

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Asymmetrisches Profil

Beim asymmetrischen Profil wurden unterschiedliche Profileigenschaften in einem Reifen vereint. An der Außenseite weisen diese Reifen zumeist eine geschlossene Schulter auf, die zu erhöhter Blocksteifigkeit und infolge dessen zu einer verbesserten Kurvenstabilität führt. Der offene, zur Innenschulter hin verlaufende Profilbereich dagegen übernimmt die Aufgabe der schnellen Wasserableitung. Reifen mit asymmetrischem Profil können beliebig auf dem Fahrzeug montiert werden, sie haben nur eine vorgeschriebene Innen- bzw. Außenseite, die es zu beachten gilt.

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AU – Abgasuntersuchung

Die Abgasuntersuchung* findet – je nach der Art Ihres Fahrzeugs -entweder einmal im Jahr oder alle zwei Jahre im Rahmen der TÜV-Untersuchung statt. Wann diese fällig ist können Sie anhand der AU-Plakette auf Ihrem vorderen Kennzeichen ablesen. Die Plakette ist achteckig, das Jahr wird durch die Zahl in der Mitte angegeben und der Monat der nächsten AU-Untersuchung weist  Die Abgasuntersuchung ist Pflicht. Werden Sie mit einer ungültigen AU-Plakette erwischt, können Sie mit einer Strafe in Höhe von 15,00 Euro rechnen (bei einer Fristüberschreitung von 2 – 8 Monaten). Bei mehr als 8 Monaten gibt es einen Strafpunkt im Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg (KBA) sowie ein höheres Bußgeld. * Die AU für Benzinfahrzeuge ohne Katalysator (oder mit ungeregeltem Kat) ist jährlich vorgeschrieben. Die AU für Benzinfahrzeuge mit geregeltem Kat und für Dieselfahrzeuge ist bei einem Neuwagen erstmals nach drei Jahren fällig, danach alle 2 Jahre.

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Aufstandsfläche

Die Aufstandsfläche ist der Bereich des Reifens, der den Untergrund berührt und damit den Kontakt zur Fahrbahn herstellt. Die Aufstandsfläche ist bei Straßenfahrten nicht größer als die Fläche einer Postkarte, was den hohen Stellenwert des Reifens als Sicherheitskomponente am Fahrzeug deutlich unterstreicht.

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Ausland

Wer auf ausländischen Straßen unterwegs ist, unterliegt grundsätzlich dem dortigen Verkehrsrecht. Die Verkehrsvorschriften im Ausland weichen teilweise erheblich von den deutschen Bestimmungen ab. Wenn Sie also mit dem Auto in den Urlaub fahren, erkundigen Sie sich vorher genau nach den jeweiligen Regeln und Pflichten. Das erspart Ihnen Ärger und Geld im Urlaub. Achten Sie auch unbedingt darauf, dass in den meisten europäischen Ländern eine Höchstgeschwindigkeit gilt.

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Auspuff

Der Auspuff leitet die Abgase, die im Motor produziert werden, ab. Er besteht in der Regel aus mehreren hintereinander angeordneten Teilen: Abgaskrümmer – direkt an dem Motor Katalysator – filtert die Abgase und reduziert den Schadstoffgehalt Mittelschalldämpfer – dient der Geräuschdämmung Nachschalldämpfer – dient der Geräuschdämmung Endrohr – das letzte Stück vom Auspuff / Ableitung der Gase zum Fahrzeugende.

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Auswuchten

Aufgrund von Ungleichgewichten am Rad-Reifen-System durch unterschiedliche Massenverteilung muss ein montierter Reifen ausgewuchtet werden, um einen optimalen Rundlauf zu gewährleisten. Hierzu werden kleine Gewichte an der Felge angebracht. Schlecht ausgewuchtete oder nicht ausgewuchtete Räder beanspruchen Reifen, Radlager und Radaufhängung übermäßig.

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Bahnübergänge

Laut StvO § 19 hat an Bahnübergängen mit Andreaskreuz der Schienenverkehr grundsätzlich Vorrang. Wer Blinklichter an Bahnübergängen missachtet, oder sogar um niedergelassene Schranken herum fährt, wird mit einer Geldbuße von 150 Euro sowie einem Monat Fahrverbot bestraft.

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Batterie

Ihre Autobatterie speichert den Strom aus der Lichtmaschine und speist die Zündung Ihres Autos beim Starten. Während der Fahrt wird sie geladen. Wenn man die Autobatterie längere Zeit nicht nutzt entlädt sie sich.

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Beleuchtung

Die vorgeschriebene Beleuchtung für ein Auto sind zwei weiße Frontscheinwerfer, zwei rote Rücklichter, zwei oder drei rote Bremslichter, eine weiße Rückleuchte für den Rückwärtsgang und vier Blinker. Die Beleuchtung an Ihrem Fahrzeug sollte regelmäßig überprüft werden und immer in Ordnung sein. Auch zusätzliche Nebelscheinwerfer, die nicht zur vorgeschriebenen Beleuchtung gehören, sollten Sie in diese Intervalle mit einschließen. Überprüfen Sie bei eingeschalteter Zündung:

  • die Blinker und die Warnblinkanlage; blinkt ein Blinker doppelt so schnell, ist eine Blinker-Birne auf dieser Seite defekt.
  • Die Bremsleuchten
  • Abblendlicht und Fernlicht
  • Die Nebelschlussleuchte und ggf. die Nebelscheinwerfer

Tipp: Wenn Sie allein die Beleuchtung überprüfen möchten, fahren Sie doch Ihren Wagen vor ein Schaufenster. Im Spiegelbild können Sie die Beleuchtungsanlage überprüfen und auch sehen, ob Ihre Bremsleuchten in Ordnung sind. Bitte beachten Sie, dass auch funktionstüchtige Scheinwerfer nur optimal die Straße ausleuchten können, wenn sie frei von Schmutz und Öl sind. Sollte einer Ihrer Scheinwerfer defekt oder das Glas des Scheinwerfers beschädigt sein ist es sinnvoll, Rat bei Ihrer Werkstatt einzuholen. Dort können defekte Glühbirnen umgehend ausgetauscht werden und die Scheinwerfer auf Wasserdichte überprüft werden. Kann Feuchtigkeit in die Scheinwerfer eindringen führt das zu Korrosion und Wackelkontakten, die Schäden in der Elektrik hervorrufen.

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Bionik

Wissenschaft, die technische Probleme nach dem Vorbild der Funktionen von Körperorganen aus der Natur zu lösen versucht.

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BioTRED

BioTRED ist ein patentiertes Verfahren, mit dem Stärke aus Mais mittels Photosynthese gewonnen und der Gummimischung hinzugefügt wird. Dieser Rohstoff ersetzt als Füllstoff im Reifen teilweise die Zugabe von Ruß und ermöglicht somit ein besonders umweltfreundliches Produktionsverfahren.

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Bodenfreiheit

Die Bodenfreiheit bezeichnet den Abstand zwischen dem Fahrzeugboden und der Fahrbahn. Bei Pkw wird im Allgemeinen der Abstand zwischen dem tiefsten Punkt der Karosserie und der Fahrbahn angegeben. Bei Sportwagen ist die Bodenfreiheit im Vergleich zu Geländewagen sehr gering.

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Bordsteinkante

Sowohl das schnelle Überfahren von Bordsteinkanten als auch das Parken auf der Bordsteinkante kann zu Quetschungen und damit zu Beschädigung der Karkassfäden. und damit zu einem gefährlichen Reifendefekt führen. Unterziehen Sie deshalb Ihre Reifen regelmäßig einer Sichtprüfung. Sollten Sie einen Einfahrschaden entdecken, lassen Sie diesen von einem Fachmann begutachten.

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Breitreifen im Winter

Was früher als extrem breit galt, ist heute schon Serie. Früher sagte man, dass Winterreifen gerne etwas schmaler sein dürften. Heute dagegen kann man auch im Winter seine bevorzugte Reifengröße weiterfahren. Die Reifenhersteller haben ihre Winterreifensortimente längst den Verbraucherwünschen angepasst. Breitreifen im Winter haben leichte Nachteile im Tiefschnee und auf Nässe, sind allerdings bei trockener Fahrbahn ihren „schmalen“ Kollegen voraus. „Sommerbreitreifen“ eignen sich für den Winter überhaupt nicht. Diese Reifen sind sportlich ausgelegt, haben relativ große Profilklötze und keine Lamellierung. Heute gibt es für jedes Fahrzeug Winterreifen und diese sind sogar für Geschwindigkeiten von bis zu 240 km/h zugelassen. In Deutschland gilt die situative Winterreifenpflicht.

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Bremsassistent

Dieses Fahrerassistenzsystem erkennt eine Notbremsung an der Geschwindigkeit mit der aufs Bremspedal getreten wird und baut automatisch den Maximaldruck im System auf. Heißt bei Mercedes-Benz Brake Assist (BAS), bei VW Hydraulischer Bremsassistent (HBA).

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Bremse

Wir haben im Fahrzeug eine Fußbremse (hydraulische Bremse) und eine mechanische Bremse (Handbremse). Die Fußbremse kommt beim Fahren des Fahrzeugs zum Einsatz, die Handbremse sichert das stehende Fahrzeug.

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Bremsflüssigkeit

Die Bremsflüssigkeit ist dazu da, den Bremsdruck, der im Hauptbremszylinder erzeugt wird, über die Bremsleitungen an die Räder weiterzuleiten. Da Bremsflüssigkeit stark Wasser anziehend (hygroskopisch) ist, muss man sie alle zwei Jahre oder nach Herstellerangabe austauschen. ACHTUNG: Bremsflüssigkeit ist giftig!

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Bremsplatten

Bremsplatten können entstehen, wenn bei einer Bremsung ohne ABS aus hoher Geschwindigkeit die Räder blockieren. Die Reifen „radieren“ heftig über die Fahrbahn und der Abrieb an dieser Stelle ist in den meisten Fällen so stark, dass die Reifen stark beschädigt sind und gewechselt werden müssen.

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Bremsweg

Berechnet sich nach der Formel: (Geschwindigkeit durch 10)  mal (Geschwindigkeit durch 10). Erhebliche Bremsweg-Unterschiede beim gleichen Modell ergeben sich durch: Reifenmarke und -modell, Reifengröße, Art der Felgen, Bremsbeläge und – seltener – durch den Fahrzeugzustand. Außerdem spielt natürlich die Fahrbahnbeschaffenheit eine Rolle und kann den Bremsweg zum Beispiel bei Glätte um das Zehnfache verlängern.

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C-Reifen

C steht für „Commercial“ und bezeichnet Reifen mit verstärktem Unterbau und damit höherer Tragfähigkeit insbesondere für Transporter und Vans.

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CBC

CBC – Cornering Brake Control – ist eine Erweiterung des ABS-Systems und erhöht die Fahrstabilität insbesondere beim Bremsen in Kurven. Durch die Verlagerung der Radlasten beim Bremsen in Kurven kann das Fahrzeug instabil werden. CBC dosiert die Bremskraft in jedem einzelnen Rad und minimiert so die Gefahr der Unter- oder Übersteuerung.

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Common Rail

Als Common Rail wird ein bestimmter Diesel-Direkteinspritzer bezeichnet. Die Vorteile dieser Einspritzanlage sind die bessere Gemischbildung in den Zylindern, der reduzierte Verbrauch und niedrigere Emissionen.

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Cordfäden

Die Karkasse besteht aus feinen Cordfäden, die früher aus Baumwolle bestanden, heute aber hauptsächlich aus Kunstfaser (im wesentlichen Rayon) bestehen. Die Cordfäden werden gummiert und tragen auf der, der Innenseite des Reifens zugewandten Seite zur Abdichtung eine spezielle Gummischicht. Vom Verlauf der Cordfäden von Wulst zu Wulst hängt die Reifenbauart ab: Sind die Fäden schräg zur Fahrtrichtung angeordnet, handelt es sich um Diagonalreifen, wenn sie quer angeordnet sind, also im rechten Winkel zur Laufrichtung, spricht man von Radialreifen.

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Coupé

Das Wort Coupé stammt aus dem französischen und bedeutet „abgeschnitten“. In der Automobilbranche steht das Wort Coupé für einen geschlossenen Sportwagen mit zwei, oder auch vier Sitzen. Typisch für das Modell ist, dass es eine Sonderform der Limousine ist und normalerweise ein lang gezogenes, auslaufendes Dach hat.

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Crashtest

Der Crashtest dient dazu, anhand von Tests herauszufinden, was an Fahrzeugen verbessert werden sollte bzw. zur Aufdeckung von Schwachstellen. Des Weiteren sind sie unabdingbar, um neu entwickelte Techniken zu prüfen. Bevor heutzutage ein Auto in Serienproduktion geht, wird es zahlreichen Crashtests unterzogen. Bei solchen Tests wird die gewünschte Situation nachgestellt und die Auswirkungen werden durch Sensoren gemessen.

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Cw-Wert

Der Cw- Wert (Strömungswiderstandskoeffizient) gibt an, wie hoch der Luftwiderstand eines Fahrzeuges ist. Bei der Formel Cw steht das C für WERT (nach den üblichen Formelzeichen) und w für Widerstand. Dieser Wert ist abhängig von der Fahrzeugform und der Größe der „Stirnfläche“ des Fahrzeuges. Je niedriger der Cw- Wert, desto niedriger der Luftwiderstand, was sich wiederum positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt.

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Dachsäule

Die Verbindungsstreben zwischen dem Karosserieunterbau und dem Dach eines Autos werden als Säulen bezeichnet. Bei einem Personenwagen wird alphabethisch von vorn nach hinten durchgezählt. Die A-Säule liegt seitlich im Blickfeld des Fahrers, die B-Säule zwischen Fahrertür und Fronttür. Bei kleineren Fahrzeugen ist die C-Säule die letzte Dachstrebe, während bei größeren zwischen der C-Säule und der D-Säule noch ein Seitenfenster vorhanden sein kann. Grundsätzlich gilt, dass Fensteröffnungen die Stabilität einer Karosserie schwächen. Auch der Schutz bei Seitenaufprall oder Überschlag ist ein wichtiges Kriterium der Säulenkonstruktion. (dpa) Quelle: Kölner-Stadt-Anzeiger Nr. 24 v. 28./29. Januar 06

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Diagonalreifen

Bei Diagonalreifen sind die Cordfäden der einzelnen Lagen schräg zur Fahrtrichtung angeordnet. Im Gegensatz dazu gibt es Radialreifen, bei denen die Cordfäden im 90° Winkel zur Laufrichtung angeordnet sind. PKW-Reifen enthalten heute immer eine Radialkarkasse, wobei bei Motorrad-, Flugzeug- und Motorsportreifen auch eine Mischbauweise zum Einsatz kommt.

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Dieselmotor

Der Dieselmotor wurde im Jahre 1892 von Erfinder Rudolf Diesel entwickelt. Im Gegensatz zum Ottomotor wird die Zündung nicht über die Zündkerzen abgewickelt, sondern durch Verdichtung. Der Dieselmotor arbeitet, genau wie der Ottomotor, über vier Takte: Ansaugen von Luft, Kompression der Luft und Einspritzen des zerstäubten Dieselkraftstoffs, Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches und Ausstoß der Abgase.

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DOT-Nummer

Die DOT-Nummer finden Sie an jedem Ihrer Reifen. DOT heißt Department of Transportation und zeigt Ihnen, wann Ihr Reifen produziert wurde. Das Reifenalter spielt eine große Rolle für Ihre Sicherheit. Sicherheitsexperten raten daher, Reifen nach spätestens zehn Jahren auszutauschen, weil dann das Gummi porös wird. Die ersten zwei Ziffern der DOT-Nummer geben die Kalenderwoche an, die beiden letzten Ziffern das Produktionsjahr, in dem Ihr Reifen hergestellt wurde. Reifen, die vor dem Jahr 2000 produziert wurden, haben eine nur dreistellige Kennung. Hier geben die beiden ersten Ziffern die Kalenderwoche der Produktion an. Dahinter ist ein kleines Dreieck eingeprägt – das Zeichen für die 1990er Jahre – und die letzte Ziffer gibt das Jahr in den 90ern an. Fehlt das Dreieck, dann wurde der Reifen in den 80iger Jahren produziert.

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Drainage

Drainage beschreibt eine Systematik zur Ableitung von Wasser. Gute Drainageeigenschaften eines Reifenprofils sind Voraussetzung für sicheres Fahrverhalten auf regennasser Fahrbahn.

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Drehzahl

Die Drehzahl eines Motors wird in 1.000 Umdrehungen pro Minute gemessen und gibt Auskunft über die Umdrehungen eines Motors. Jeder Drehzahlmesser ist mit einem roten Bereich gekennzeichnet. Dieser Bereich ist der kritische Bereich, den man nicht überschreiten sollte, weil sonst die Gefahr eines Motorschadens besteht. Bei Dieselmotoren ist die Drehzahl grundsätzlich niedriger, als bei Benzinmotoren.

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Drängeln – Drängler

Für das Missachten des Sicherheitsabstandes gibt es seit dem 1.Mai 2006 strengere Strafen. In schweren Fällen kann ein Bußgeld von bis zu 400 EUR erhoben werden und der Führerschein für bis zu drei Monate entzogen werden. Als allgemeine Faustregel für einen sicheren Abstand zum Vordermann gilt  der halbe Tacho, d.h. bei einer Geschwindigkeit von 100km/h sollte mindestens 50m Abstand gehalten werden.

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ECE-Prüfzeichen

Das ECE-Prüfzeichen (ECE: Economic Commission for Europe) bzw. die E-Kennzeichnung steht für genehmigungspflichtige Bauteile an Kraftfahrzeugen. Grundlage für diese Prüfung sind die so genannten ECE-Regelungen der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinigten Nationen in Genf. Alle Bauteile (auch bei Reifen), die diese Kennzeichnung tragen, dürfen in Deutschland und Österreich ohne speziellen Eintrag in die Fahrzeugpapiere, oder eine Prüfung durch den TÜV, mitgeführt und betrieben werden Seit dem 01.10.1998 dürfen in hierzulande Reifen, die nach diesem Datum produziert wurden, nur noch mit dem Prüfzeichen in den Verkauf gelangen. Die ECE 30 schützt so den Verbraucher u.a. vor groben Sicherheitsmängeln, die z.B. bei Billigreifen auftauchen können. Es gibt keine E-Kennzeichnung ohne nachfolgende Nummer, welche dem „E“ folgt. Die Kennzeichnung ist eine Typgenehmigung und basiert nicht auf einer Herstellererklärung, sondern wird z. B. vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) auf Antrag zusammen mit einer Typgenehmigungsnummer erteilt. Der Aufbau und die Anbringung dieser Kennzeichnung sind in der jeweiligen ECE-Richtlinie beschrieben. Die Kennzeichnung besteht aus einem großen E im Kreis und einer auf die jeweilige ECE-Regelung bezogenen Prüfnummer und besagt, dass für die damit gekennzeichneten Bauteile die erforderlichen Prüfungen und Genehmigungen durchgeführt wurden und eine ECE-Bauartgenehmigung erteilt wurde.

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Einparkhilfe

Der Park-Assistent ist ein Fahrerassistenzsystem, das beim Einparken hilft. Er ermittelt mit Hilfe von Ultraschallsensoren die Abstände zu den möglichen Hindernissen, welche das Einparken behindern könnten. Das Gerät sendet Schallwellen aus, welche an den Hindernissen reflektiert werden. Diese wiederum werden von einem Rechner empfangen und ausgewertet. Die Entfernung zum Hindernis wird dem Fahrer optisch, akustisch oder in kombinierter Form signalisiert.

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Einpresstiefe

Als Einpresstiefe bezeichnet man den Abstand zwischen der Radmitte und der inneren Auflagefläche der Felge auf der Radnabe, der Bremstrommel oder der Bremsscheibe. Eine positive Einpresstiefe (z. B. ET +25) besagt, dass die Felge weiter nach innen (also in Richtung Fahrzeugmitte) baut als nach außen.

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Elchtest

Der Elchtest dient dazu die Kurvensicherheit eines Fahrzeuges zu testen. Das Fahrzeug muss bei hoher Geschwindigkeit einen plötzlichen Spurwechsel sicher überstehen, d.h. es darf nicht ausbrechen geschweige denn umkippen. Der Elchtest hat seinem Namen dem berühmten -Mercedes-Benz A-Klasse Test zu verdanken. Der Pkw wurde 1997 in Schweden genau diesem -Dynamiktest unterzogen und kippte dabei um. Konsequenz: Mercedes baute das ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) serienmäßig ein.

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Elektronische Reifen

Die Zukunft der Reifentechnologie sind „Elektronische Reifen“. Im Reifen eingebaute Sensoren erfassen Fahrbedingungen wie Nässe, Temperatur, Kurven-Radius, Geschwindigkeit etc., geben die Daten an die elektronischen Hilfssysteme weiter, so dass diese unterstützend einwirken können.

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ESP

ESP steht für Elektronisches Stabilitäts-Programm. Es schaltet sich automatisch an, sobald Ihr Fahrzeug droht unbeherrschbar zu werden. Das ESP bremst gezielt einzelne Räder ab und verhindert so ein unkontrollierbares Ausbrechen bei Glätte oder schlechtem Untergrund. Zusätzlich gleicht es bei zu abruptem Anfahren das Durchdrehen der Räder aus.

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EU-Reifenlabel

Das Reifenlabel geht auf eine EU-Vorschrift zurück und ist ein Energielabel, ähnlich wie diejenigen, die auf Kühlschränken oder Waschmaschinen zu finden sind. Bewertet werden durch den Hersteller Rollwiderstand, Nasshaftung und Abrollgeräusch des Reifens.

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Fabrikatsbindungen

Bis zum Februar 2000 stand in vielen Kfz-Scheinen neben der Reifengröße auch die Angabe der zu verwendenden Reifenmarke und Profilausführung, d.h. Handel und Endverbraucher waren an bestimmte Reifenfabrikate und Typen gebunden. Die im Fahrzeugschein angegebene Reifenausführung wurde von den Fahrzeugherstellern in Bezug auf Fahrverhalten und Freigängigkeit geprüft und somit als unbedenklich freigegeben. Auf Grund eines Beschwerdeverfahrens der Europäischen Kommission hat das BMVBW (Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen) das KBA angewiesen, mit Wirkung vom 01.03.2000 auf Eintragung von Reifen-Fabrikatsbindungen bei Neufahrzeugen zu verzichten. Die vorhandenen Eintragungen verlieren zu diesem Termin ihre rechtliche Verbindlichkeit und sind nur noch als Empfehlungen zu betrachten. Dies gilt für Pkw-, Transporter- und Nutzfahrzeug-Reifen aller Geschwindigkeitsbereiche einschließlich ZR. Bei Motorrädern besteht weiterhin eine eingeschränkte Fabrikatsbindung, d.h, im Fall der Umbereifung ist dann die Herstellerbescheinigung des Motorrad- oder Reifenherstellers mit sich zu führen.

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Fahrphysik

Über die Aufstandsfläche der Reifen, also eine Fläche von insgesamt etwa 4 Postkarten müssen sehr hohe Kräfte vom Fahrzeug auf die Straße übertragen werden. Die Kraft wird durch Reibung auf den Boden gebracht und ist abhängig von der senkrecht auf die Unterlage ausgeübten „Normalkraft“ und von der Materialpaarung zwischen der Unterlage und der dort aufliegenden Körperseite. Reibung beeinflusst die Fahrphysik beim Anfahren und Beschleunigen, insbesondere aber auch beim Bremsen (Längskräfte), in Kurven (Quer- oder Seitenkräfte) und sogar bei Seitenwind (horizontale Kräfte). In der Reifenentwicklung wird die physikalische Wirkung durch die Laufflächenmischung oder die Profilgestaltung beeinflusst, wobei die mögliche Kraftübertragung auch von äußeren Faktoren, wie z. B. Fahrbahnbeschaffenheit, Geschwindigkeit und Witterung abhängig ist, worauf die Reifenentwickler keinen direkten Einfluss haben.

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Fahrerassistenzsysteme

Diese Systeme helfen dem Fahrer in den Bereichen Sehen, Bremsen, Lenken und Entscheiden. Sie machen das Fahren komfortabler und sicherer.

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Fahrwerksgeometrie

Zur Fahrwerksgeometrie zählen u. a. Sturz, Spur und Nachlauf. Um nach einer der Umrüstung auf eine andere Reifendimension die optimalen Fahreigenschaften zu erhalten, ist oftmals eine Anpassung der Fahrwerksgeometrie unerlässlich. Wird dies nicht beachtet, kann es zu negativen Auswirkungen auf das Fahrwerk und durchaus auch zu Beeinträchtigung der Sicherheit kommen.

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Fahrzeugbrief

Der Fahrzeugbrief enthält Angaben über die Beschreibung des Fahrzeuges und ist eine amtliche Urkunde, die das Eigentum am Fahrzeug bezeugt. Bei jeder Zulassung werden im Fahrzeugbrief das neue amtliche Kennzeichen und die Personalien des Eigentümers eingetragen. Seit Oktober 2005 heißt der Fahrzeugbrief „Zulassungsbescheinigung Teil II“ und ist in ganz Europa einheitlich. Der neue Fahrzeugbrief ist mit Elementen für die Fälschsicherheit versehen (z.B.: Wasserzeichen). Die „alten“ Fahrzeugbriefe sind aber weiterhin gültig.

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Fahrzeugschein

Der Fahrzeugschein dient der Identifizierung des Fahrzeuges. Es werden beispielsweise das amtlich Kennzeichen die Personalien des Fahrzeughalters und die Anmeldung zur nächsten HU eingetragen. Er wird bei der An- oder Abmeldung des betreffenden Fahrzeuges ausgestellt. Seit Oktober 2005 gelten für den Fahrzeugschein, genau wie für den Fahrzeugbrief, neue EU- Richtlinien. Der Fahrzeugschein heißt jetzt „Zulassungsbescheinigung I“ und ist überall in Europa einheitlich. Neben dem neuen Erscheinungsbild ist die Zulassungsbescheinigung auch besser gegen Fälschungen gesichert. Die bisherigen Fahrzeugscheine behalten natürlich ihre Gültigkeit.

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Falschparker

Ist ein Fahrzeug falsch geparkt kann dieses von der Polizei soweit verschoben werden, wie es unbedingt notwendig ist. Das bloße Versetzen des Fahrzeuges ist dann möglich, wenn sich in der Nähe geeignete, der Straßenordnung entsprechende Parkplätze befinden. In allen anderen Fällen werden falsch geparkte Fahrzeuge auf behördliche Verwahrplätze oder Betriebshöfe der Abschleppunternehmen gebracht.

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Feinwuchten

Hierbei werden die Restunwuchten, die durch geänderte Radzentrierung, Nabe und Bremsscheibe auftreten direkt am Fahrzeug ausgeglichen. Feinwuchten sollte man bei Pkw möglichst immer an allen Rädern.

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Felgengröße

Die international gebräuchlichen Größenangaben für Felgen – zum Beispiel 7 J x 15 – bezeichnen die Radbreite von Felgenhorn zu Felgenhorn, hier sieben Zoll, sowie den Durchmesser, hier 15″. J beschreibt die Form des Felgenhorns (Hump).

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Fernlicht

Das Fernlicht hat eine weitaus größere Leuchtkraft, als das Abblendlicht. Es leuchtet die Fahrbahn mit einer Reichweite von ca. 200 Metern aus. Der Vorteil beim Fernlicht ist, dass es den Fahrer die Sicht erleichtert und so mehr Sicherheit bietet. Nachteilig ist jedoch, dass andere, entgegenkommende Fahrer geblendet werden, d.h. sobald man ein anderes Fahrzeug wahrnimmt, muss sofort abgeblendet werden. Falls doch die Situation auftritt und man von einem entgegenkommenden Fahrzeug geblendet wird, sollte man den Kopf ein wenig nach rechts drehen und den Blick von der Lichtquelle abzuwenden – die Fahrbahn jedoch unter allen Umständen im Blick behalten.

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Flanke

Die Seitenwand, auch Flanke genannt, ist ein sehr empfindliches Bauteil. Sie beeinflusst maßgeblich Fahreigenschaft und Reifenkomfort. Je niedriger die Flanke gebaut ist, desto stabiler ist zwar das Fahrverhalten, allerdings nimmt mit geringen Einbußen beim der Fahrkomfort ab. Die Höhe der Flanke wird in der Reifenbezeichnung hinter dem Querstrich Schrägstrich angezeigt (z. B. 205/55 R 16), und bezeichnet das Verhältnis der Seitenwandhöhe zur Reifenbreite. In Extremsituationen, wie beim Überfahren eines Bordsteins, können die in der Flanke liegenden Karkassenfäden gequetscht und stark beschädigt werden. Wann und in welcher Situation ein derartiger Defekt folgenschwer in Erscheinung tritt, ist nicht vorherzusagen und damit umso gefährlicher. Über seine physikalischen Eigenschaften hinaus enthält die Flanke alle Informationen über Art, Herkunft, Alter, und Produktionsstätte und Dimension des Reifens.

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Fliehkraft

Die Fliehkraft ist im Wesentlichen abhängig von Gewicht und Geschwindigkeit des Autos. Je schwerer und schneller ein Fahrzeug ist, umso mehr wird es in der Kurve von den Fliehkräften nach außen gedrängt.

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Freigängigkeit

Bei der Umrüstung und insbesondere bei der Einstellung der Fahrwerksgeometrie ist unbedingt darauf zu achten, dass die Freigängigkeit des Reifens nicht beeinträchtigt ist. Das heißt, Reifen und Felgen dürfen weder der Karosserie zu nahe kommen noch Fahrwerkskomponenten wie Bremse und Spurstange streifen.

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Fußbremse

Die Fußbremse – in der Regel das mittlere Pedal eines Autos – ist ein hydraulisch unterstütztes System. Sie arbeitet mit einer speziellen Bremsflüssigkeit, die alle 2 Jahre ausgetauscht werden sollte. Kontrollieren Sie die Bremsflüssigkeit jedoch in regelmäßigen Abständen, um die Fahrtauglichkeit Ihres Fahrzeugs zu erhalten. ACHTUNG: Bremsflüssigkeit ist giftig!

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Fülldruck

Der Reifenfülldruck beeinflusst unmittelbar wichtige Faktoren wie Fahrsicherheit, Spritverbrauch und Reifenverschleiß. Unerklärlich, auch unter ökonomischen Gesichtspunkten, ist daher die Tatsache, dass nur jeder 4. Autofahrer auf unseren Straßen mit optimalem Luftdruck unterwegs ist. Bei 10% der Autofahrer liegt der Minderdruck sogar bei mehr als 0,6 bar unter Normal. Aufgrund von Diffusion durch die Seitenwand verliert ein Reifen stets etwas Luft. Obwohl der Anteil verschwindend gering ist, summiert sich der Luftverlust im Laufe der Zeit auf ein gefährliches Maß. Die Folgen: Seitenführungskräfte im Reifen stehen nicht mehr ausreichend zur Verfügung, das Fahrzeug reagiert verzögert auf Lenkbewegungen, Geradeauslauf und Bremsweg verschlechtern sich. Das wirkliche Ausmaß dieser Mängel wird zumeist erst in Gefahrenzonen deutlich, wenn die Gesamtheit der Fahreigenschaften erforderlich ist, um das Fahrzeug sicher zu steuern. Ist ein Reifen mit zu wenig Luft befüllt, vergrößert sich die Aufstandsfläche, wobei die Druckverteilung der Radlast stark auf die äußeren Ränder verteilt und in der Mitte der Fläche verringert wird. Aufgrund der unterschiedlichen Kräfteverteilung entsteht, abhängig von Geschwindigkeit und Gewicht des Fahrzeugs eine mitunter starke Walkbewegung mit Wärmeentwicklungen von über 150°C. Im schlimmsten Fall überhitzt das Material im Schulterbereich, der Unterbau verliert seine Festigkeit, es lösen sich Teile von Lauffläche und Gürtel ab. Über die Sicherheitsmängel hinaus sind die direkten Folgen für den Geldbeutel des Autofahrers nicht außer Acht zu lassen. Bereits 0,2 bar Minderdruck verringert die Lebensdauer eines Reifens um etwa 15%, 0,6 bar Minderdruck um immerhin 45%. Darüber hinaus wird durch die höhere Walkarbeit der Rollwiderstand erhöht, was zwangsläufig den Kraftstoffverbrauch steigert. Der Luftdruck sollte immer bei kalten Reifen geprüft werden, da er durch die Erwärmung des Reifens um bis zu 0,5 bar ansteigt. Angaben zum richtigen Luftdruck findet man in der Tankklappe, am Türholm oder auf jeden Fall in der Betriebsanleitung seines Fahrzeugs. Über den „normalen“ Luftverlust hinaus gibt es auch Ursachen für einen verstärkten Luftverlust im Reifen. Eingefahrene Gegenstände in der Lauffläche, Verletzung der Seitenwand oder ein defektes Ventil können bei hohen Belastungen zum Totalschaden des Reifens führen. Schmutz, Staub und Feuchtigkeit können die Funktionsweise des Ventils beeinträchtigen, daher ist immer darauf zu achten, dass das Ventilkäppchen fest angeschraubt ist. Seit einigen Jahren werden im Reifenfachhandel auch speziell dichtende Gase als Reifenfüllungen angeboten, die überwiegend im Fernverkehr eingesetzt werden. Diese Gase entweichen nicht durch die Seitenwand und können den einmal eingestellten Fülldruck etwa ein Jahr halten. Beschädigungen am Reifen oder am Ventil können jedoch auch damit nicht ausgeschlossen und vor allem nicht kompensiert werden. Die sicherste und kostengünstigste Methode ist letztendlich die regelmäßige manuelle Überprüfung des Luftdrucks an der Tankstelle. Nicht zu vergessen ist dabei das Ersatzrad, das man gelegentlich kontrollieren sollte. Hierbei sollte der Luftdruck um 0,5 bar höher sein als beim Gebrauchsreifen. Der Wert kann im Bedarfsfall einfach auf den jeweils benötigten Wert abgesenkt werden, nachträgliches Aufpumpen hingegen ist nicht einfach möglich.

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Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen sind in den letzten Jahren zwar immer besser geworden, bleiben in der Regel aber nur ein Kompromiss von den Expertenreifen für Sommer und Winter. Im Sommer schneidet ein Allrounder etwa beim Bremsen auf trockenen und nassen Straßen meist schlechter ab, als ein guter Sommerreifen. Ganzjahresreifen sind tendenziell eher auf den Winterbetrieb optimiert.

Ganzjahresreifen können für Autofahrer eine Alternative sein, die in Gegenden mit eher milden Wintern unterwegs sind, wenn sie bei heftigen Bedingungen auch das Fahrzeug stehenlassen können. Manche Modelle schneiden auf nassen und trockenen Winterstraßen sogar besser ab, als reine Winterreifen. Diese wiederum sind in der Regel aber auf Eis und Schnee besser geeignet.

Vielfahrer sollten immer saisonal wechseln und die Reifenwahl anhand aktueller Reifentests und ihrem eigenen Fahrprofil treffen.

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Gebrauchtwagenkauf

Wie stellen Sie beim Kauf eines Gebrauchtwagens fest, ob dieser gepflegt und in einwandfreiem Zustand ist? Große Beulen, Roststellen oder andere grobe Beschädigungen erkennt man auf den ersten Blick, doch wie der Technik auf den Zahn fühlen? Jeder Wagen hat ein Inspektionsheft – wie Menschen einen Impfpass – in dem alle vorgeschriebenen Inspektionen mit Kilometerleistung und Datum dokumentiert stehen. Lassen Sie sich das Inspektionsheft zeigen. So stellen Sie fest, ob alle Inspektionen durchgeführt wurden und welche wichtigen Verschleißteile bereits ausgetauscht wurden. Die Inspektionsintervalle sind von Modell zu Modell unterschiedlich. Vergleichen Sie anschließend die letzte Kilometerangabe im Heft mit der Tachoanzeige. Sollte die Tachoanzeige weniger Kilometer anzeigen als im Inspektionsheft verzeichnet, ist ein Kauf nicht zu empfehlen! Liegt kein Inspektionsheft vor, befinden sich bei einem gepflegten Fahrzeug im Motorraum kleine „Merkzettel“ an Batterie, Öl etc. Auch dort stehen die nächsten Wartungstermine und die Kilometerleistung sowie Datum bei der letzten Wartung. Zu guter Letzt können Sie sich die Rechnungen der Inspektionen zeigen lassen oder andere Vorbesitzer anrufen, wenn Ihnen etwas unklar ist. Schäden aus Unfällen, die auf den ersten Blick behoben erscheinen, erkennt man an den Spalten z. B. zwischen Motorhaube und Karosserie oder am Kofferraum. Sind die Abstände nicht gleich, ist die Karosserie verzogen!

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Gepäckträger

Der Gepäckträger ist dazu da, um den Transport von Gepäck oder sperriger Ladung zu erleichtern. Er ist entweder auf dem Dach, mit speziellen Klemmfüßen, die am seitlichen Dachrand befestigt sind, oder am Heck durch Montage an der Heckklappe oder Anhängerkupplung montiert.

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Geschwindigkeitsindex

Der Geschwindigkeitsindex oder „Speed-Index“ bezieht sich auf die Höchstgeschwindigkeit des Reifens in Abhängigkeit von der Tragfähigkeit (Tragfähigkeitsindex).

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GPS

GPS ist die englische Abkürzung für Global Positioning System. Dieses Satellitensystem ist der Schlüssel zu jedem Navigationssystem. Mit einer Geschwindigkeit von 300.000 km pro Sekunde sendet das GPS Signale, die von Antennen empfangen werden und es ermöglichen, die Navigationssysteme so exakt funktionieren zu lassen.

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GRA – Geschwindigkeits-Reglungs-Anlage

Mit Hilfe der elektronischen Geschwindigkeitsreglungsanlage können per Knopfdruck beliebige Geschwindigkeiten weitgehend konstant gefahren werden. Dadurch wird der Fahrer besonders beim Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung und bei langen Fahrten entlastet. Ein kurzer Druck auf das Bremspedal genügt um das System abzuschalten.

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Grip

Englischer Begriff für die Haftung der Reifen auf der Fahrbahn – Griffigkeit. Grip ist ein Begriff aus dem Rennsport und bezeichnet die Intensität des Kontaktes zwischen Reifen und Fahrbahn. Abhängig vom Anfahr- und Bremsverhalten sowie von der Geschwindigkeit, vor allem in Kurven, beschreibt der Grip genau den Bereich, in dem das Fahrzeug nicht rutscht. Durch spezielle Anpassungen wie Gummimischung, Reifendruck, Reifenbreite und Radsturz kann die Haftfähigkeit der Reifen positiv beeinflusst werden.

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Gummimischungen

Für einen Reifen werden unter Umständen mehr als zehn verschiedene Gummimischungen benötigt. Der Unterschied resultiert aus den unterschiedlichen Anforderungen, die an die einzelnen Bauteile eines Reifens gestellt werden, wobei die Herstellung der verschiedenen Mischungen im Prinzip gleich ist. Ziel ist letztendlich, ganz bestimmte Leistungsmerkmale zu erreichen, die Erreichung ganz bestimmter Eigenschaften, die der Reifen als Gesamtheit zu erfüllen hat.

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Gurtstraffer

Ohne den Gurtstraffer wäre der eigentliche Sicherheitsgurt nur halb so sicher. Im Falle eines Aufpralls oder beim Zusammenstoß mit einem Hindernis, tritt der Gurtstraffer in Kraft. In den genannten Situationen wird der Gurt durch den Gurtstraffer innerhalb von Sekundenbruchteilen, um bis zu 15 cm angezogen. So ist gewährleistet, dass auch bei dickerer Bekleidung der Gurt fest anliegt.

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Gürtel

Unter der Lauffläche, direkt über der Karkasse, liegen mehrere Cord-ähnliche Lagen aus dünnen Stahldrähten. Diese so genannten Gürtelfäden liegen im spitzen Winkel zur Lauffläche des Reifens. Der Gürtel sorgt für die Stabilität des Reifens und optimiert eine Vielzahl von Eigenschaften, wie die Verringerung des Rollwiderstandes und dadurch die Temperatur im Reifen. Der gesamte Reifen wird fahrstabil, die Lenkpräzision ist hervorragend. Die Stahlcordfäden sind zum Schutz gegen Rost und um eine bessere Verbindung zum Kautschuk zu erreichen, vermessingt. Zum Schutz der Gürtellage wird, je nach Ausführung, eine Messing- oder Kautschuk Beschichtung aufgetragen, die den Stahlcord gegen Rost schützt und die Verbindung zum Gummi unterstützt. Trotzdem kann bei einer Beschädigung des Reifens kann Feuchtigkeit eindringen und der Stahlgürtel kann rosten. Die Folge: Es kann zu gefährlichen Gürtelablösungen kommen. Der Gürtel wurde bereits aus verschiedenen Materialien hergestellt. So verwendete man in den Anfängen der Reifenherstellung Textilcord. In modernen Hochleistungsreifen werden heute sogar Aramidfasern (Kevlar-Kohlestofffasern) verwendet. Letztendlich ist die Verwendung des Stahlgürtels heute jedoch die Regel und wird in der Reifenherstellung praktiziert.

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Haftung

Haftung ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal, beschreibt es doch den direkten Kontakt des Reifens mit der Straße. Haftung bei Trockenheit, bei Nässe und bei Schnee wird durch die Anordnung der Lamellen und einer speziellen Gummimischung in der Lauffläche erreicht. Ziel ist die möglichst intensive Verbindung des Reifens mit der Straße unter einer größtmöglichen Anzahl an Bedingungen.

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Halterhaftung

Verantwortung tragen grundsätzlich Fahrer und Fahrzeughalter. Ist der Fahrzeughalter Arbeitgeber, hat er dafür zu sorgen, dass nach der Betriebssicherheitsverordnung den Beschäftigten nur Arbeitsmittel bereitgestellt werden, die für die am Arbeitsplatz gegebenen Bedingungen geeignet sind. Zu den Arbeitsmitteln gehören auch Firmenfahrzeuge. Der Arbeitgeber trägt also für die Eignung des Fahrzeuges – und dessen Bereifung – grundsätzlich Verantwortung, und sollte sich daher genau überlegen, ob er von seinen Beschäftigten verlangt, trotz winterlicher Bedingungen mit einem mit Sommerreifen ausgestatteten Fahrzeug zu fahren. Verantwortlich ist aber auch der Fahrer, denn er entscheidet letztlich, ob die Ausrüstung der Wetterlage angepasst ist. Wenn sich der Arbeitnehmer aus triftigem Grund weigert, die Risiken und rechtlichen Unsicherheiten auf sich zu nehmen, darf ihm kein arbeitsrechtlicher Nachteil entstehen. Besondere Verantwortung trifft auch Autovermietungen, wenn diese Fahrzeuge zur Teilnahme am Straßenverkehr anbieten, die keine geeignete Bereifung aufweisen. Hier kann der Mieter vor Ort vom Vertrag zurücktreten oder eine Umbereifung verlangen. Bei vorausgehender Reservierung sollte der Mieter stets angeben, dass ihm ein winterbereiftes Fahrzeug übergeben werden soll.

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Handbremse

Die Handbremse ist ein rein mechanisches Teil und funktioniert ohne Flüssigkeit. Die Handbremse wirkt beim Anziehen entweder auf die beiden vorderen oder auf die beiden hinteren Räder. Sind Ihre Bremsbeläge abgenutzt, merken Sie das auch an der Handbremse: Ihre Haltekraft wird schlechter und der Handbremshebel lässt sich sehr hoch ziehen. Bei mehr als 4-5 Klicks beim Einsatz der Handbremse sollten Sie Ihre Bremsbeläge überprüfen lassen. Tipp: Nehmen Sie an einem kostenlosen Bremsencheck in Ihrer Werkstatt teil oder fragen Sie einfach nach, wenn Sie das Gefühl haben Ihre Bremsen würden nicht richtig funktionieren.

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Hauptprofilrillen

Als Hauptprofilrillen bezeichnet man die Rillen im mittleren Bereich der Lauffläche eines Reifens. Die Profiltiefe des Reifens wird immer in den Hauptprofilrillen gemessen, innerhalb dieser Rillen sind in der Regel auch die Verschleißanzeiger angebracht.

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Hauptuntersuchung bei Wohnmobilen

Seit dem 01.11.2003 gibt es eine neue Regelung bezüglich der Fristuntersuchung bei Wohnmobilen. Wohnmobile bis 3,5t sind jetzt Personenkraftwagen gleichgestellt. Neue Wohnmobile müssen also, genau wie neue Pkws, erst nach 36 Monaten zur ersten Hauptuntersuchung. Die nachfolgenden Hauptuntersuchungen müssen dann im Abstand von 2 Jahren durchgeführt werden. Wohnmobile von 3,5t bis 7,2t müssen grundsätzlich alle 24 Monate zur Untersuchung. Fahrzeuge, die sieben Jahre oder älter sind müssen eine jährliche Untersuchung durchführen lassen.

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Heckantrieb

Wie aus dem Wort schon hervorgeht, wird beim Heckantrieb das Auto über die Hinterräder bzw. die hintere Achse angetrieben. Normalerweise liegen bei einem PKW Motor und Getriebe im vorderen Bereich des Fahrzeuges. Um den Antrieb auf die Hinterachsen zu übertragen ist eine Kardanwelle (unter dem Fahrzeugboden) notwendig. Bei Fahrzeugen mit Heckmotor, d.h. der Motor befindet sich im hinteren Teil des Autos, ist ein Heckantrieb der Normalfall. Der Heckantrieb wird für verschiedene Fahrzeuge eingesetzt. Bei den Pkws handelt es sich dabei meist um Sportwagen. Im Nutzfahrzeugbereich sind meist Lastwagen, Transporter und Busse mit Heckantrieb aus gestattet.

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Herstellung

Grundlage der Reifenproduktion ist zunächst die Herstellung der Gummimischungen Kautschukmischungen für verschiedene Funktionen am Reifen. In parallelen Verfahren wird der Laufstreifen gespritzt sowie Textilcord, Wulst und Stahlcord gummiert. Aus dem gummierten Stahlcord werden anschließend Endlosstreifen geschnitten, die wiederum später zur Herstellung der Gürtellagen verwendet werden. Der gummierte Textilcord und der gummierte Wulst werden zur Karkasse, also zum Grundgerüst des Reifens zusammengefügt. Doch so einfach, wie es klingt ist es natürlich nicht, zahlreiche Anforderungen und Bestimmungen sind zu beachten, die Arbeitsabläufe sind im Detail um ein Vielfaches komplexer. Trotz automatisierter Abläufe in der Reifenindustrie, ist die Handarbeit immer noch nötig, um einen Reifen zu produzieren, dieser Anteil beträgt durchschnittlich ca. 30 bis 35 Prozent, je nach Produkt und Reifengröße. Je größer ein Reifen ist, umso mehr Handarbeit muss getätigt werden.

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Herstellungsdatum

Das Herstellungsdatum wird innerhalb der „DOT-Kennzeichnung“ auf der Seitenwand eines Reifens angegeben. Die so genannte DOT-Nummer gibt u.a. das Reifenalter verschlüsselt wieder. So bedeutet beispielsweise „2403“, dass ein Reifen in der 24. Woche des Jahres 2003 hergestellt wurde.

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High-Performance-Reifen

Als High-Performance-Reifen (HP) oder Ultra-High-Performance-Reifen (UHP) bezeichnet man Reifen für besondere Anforderungen, vor allem im Hochgeschwindigkeitsbereich.

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Hochgeschwindigkeitstauglichkeit

Zur Ermittlung der Hochgeschwindigkeitstauglichkeit werden Reifen auf speziellen Schnelllaufprüfständen getestet. Hierbei wird der Reifen zunächst auf seine zulässige Höchstgeschwindigkeit geprüft, anschließend wird die Geschwindigkeit so lange erhöht, bis der Reifen defekt ist, um die Grenzlast zu ermitteln. Diese Prüfung geschieht innerhalb der Produktion stichprobenartig.

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Homologation

Die technische Freigabe eines Reifens für ein Kraftfahrzeug, sei es Auto oder Motorrad. Die Homologation umfasst rund 60 Prüfkriterien und wird von Seiten der Fahrzeughersteller wie eine Qualitätsbestätigung gehandhabt.

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Hump

Der Begriff Hump kommt aus dem Englischen und bedeutet „Höcker“. Dieser Höcker sitzt auf beiden Seiten der Felgenschulter unter dem Reifen und verhindert ein Abrutschen in das Felgenbett. Höhere Humps, wie bei der neuen EH-Felge (Extended Hump), können den Reifen noch besser und sicherer auf der Felge halten als bei den bislang verwendeten H2-Felgen.

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Höhenschlag

Man spricht vom so genannten „Höhenschlag“, wenn Rad und Reifen, als Einheit von der Seite betrachtet, keinen exakten Kreis beschreiben. Bei schneller Fahrt hat dies zur Folge, dass Vibrationen auf die Karosserie des Fahrzeuges übertragen werden. Bei heutigen Produktionsmethoden ist nur selten eine Harmonisierung des Reifens notwendig. Hierbei muss der Reifen auf der Felge gedreht werden.

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Hybrid

Hybrid-Fahrzeuge sind alle Fahrzeuge, die mit mehr als einer Treibstoffart angetrieben werden. Zurzeit sind das in erster Linie Autos, die einen herkömmlichen Verbrennungsmotor und zusätzlich einen Elektromotor haben. Der Vorteil bei diesen Fahrzeugen ist der geringere Spritverbrauch.

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iDrive

Als iDrive bezeichnet BMW ein neues elektronisches Bedienungsprogramm. Über einen zentralen Knopf werden alle relevanten Fahrzeugeinstellungen geregelt, dazu gehören der Bordcomputer, die Klimaanlage, das Navigationssystem, das Radio, das Telefon u.s.w. iDrive ist nur für einige Fahrzeugmodelle verfügbar.

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Impulsbremse

In Fahrzeugen die mit einer Impulsbremse (auch als elektronisch-hydraulische Betriebsbremse oder Sensotronic Brake Control bezeichnet) ausgestattet sind, reagieren die eingebauten Sensoren schon in dem Moment, in dem der Fahrer abrupt von dem Gaspedal geht. Die Bremsen bereiten sich augenblicklich auf ihren Einsatz vor, d.h. im Bremssystem wird der volle Druck aufgebaut und die Bremsbeläge werden an die Bremsscheiben herangeführt. So kann direkt mit voller Kraft gebremst werden, das bedeutet für den Fahrer mehr Stabilität und ein kürzerer Bremsweg.

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IMS

Das Instant Mobility System (kurz IMS) ist ein Reifenpannenset von Dunlop. Die Fahrzeuge, die mit diesem System ausgestattet sind, benötigen rechtlich kein Ersatzrad mehr. Durch die Gewichtsreduktion kann Kraftstoff eingespart werden. Das IMS besteht aus einem Kompressor und einer Flasche mit Dichtungsmittel und versetzt den Fahrer so in die Lage kleine Reifenschäden vollständig abzudichten. Zu beachten ist allerdings, dass das System bei Reifenplatzern, oder großen Reifenschäden nicht einsetzbar ist.

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Innerliner

Der Innerliner, auch Innenseele, eines schlauchlosen Reifens besteht aus einer luftundurchlässigen Gummischicht, die auf der Innenseite des Reifens auf das Karkassenmaterial aufgetragen werden. Sie sorgt für die luftdichte Abdichtung des Innenraums und ersetzt den in der Vergangenheit verwendeten Schlauch im Reifen.

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Inspektion

Unter der Inspektion versteht man die vollständige Überprüfung des Fahrzeuges auf Verschleiß oder Mängel. Die Inspektion sollte in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, d.h. entweder nach einem bestimmten Kilometerstand oder einem von der betreuenden Werkstatt festgelegten Termin. In unserer Datenbank finden Sie Betriebe die gerne Ihre Inspektion zuverlässig durchführen.

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Intermediates

Bezeichnung aus dem Motorsport für Rennreifen, die speziell für feuchte oder bereits abtrocknende Bedingungen entwickelt wurden. Oftmals wird das Profil der Intermediates direkt vor Ort handgeschnitten.

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Zu diesem Buchstaben ist kein Eintrag vorhanden.

Kalander

Der Kalander ist ein Walzensystem, das sowohl Textilfasern als auch Stahlgewebe für die Reifenproduktion dünn mit Kautschuk beschichtet. Die Ummantelung muss gewährleisten, dass die so genannten Cordlagen sich mit den restlichen Bauteilen optimal verbinden. Dies dient zum einen dem reibungslosen Produktionsablauf, gewährleistet aber letztendlich ein hochwertiges Produkt, das auch Extrembedingungen standhält.

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Karkasse

Die Karkasse ist ein wesentlicher Bestandteil des Reifens und besteht aus feinen Cordfäden, früher aus Baumwolle, heute hauptsächlich aus Kunstfaser (im wesentlichen Rayon). Die Karkasse verleiht dem Unterbau Festigkeit und beeinflusst die Faktoren Fahreigenschaft und Komfort. Der Reifenunterbau besteht meist aus einer oder mehreren Karkasslagen, die den entscheidenden Festigkeitsträger bilden. An den Enden wird die Karkasse umgeschlagen um den Wulst aufzunehmen. Vom Verlauf der Cordfäden von Wulst zu Wulst hängt die Reifenbauart ab: Sind die Fäden schräg zur Fahrtrichtung angeordnet, handelt es sich um Diagonalreifen, wenn sie quer angeordnet sind, also im rechten Winkel zur Laufrichtung, spricht man von Radialreifen. PKW-Reifen enthalten immer eine Radialkarkasse, wobei bei Motorrad- und Flugzeugreifen auch eine Mischbauweise zum Einsatz kommt.

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Katalysator

Ein Katalysator sorgt dafür, dass für unsere Umwelt gefährliche Substanzen in weniger gefährliche umgewandelt werden. Eine sehr gefährliche Substanz ist das Kohlenmonoxid (CO), das ein Atemgift ist. Dieses wandelt Der Autokatalysator wandelt dies zusammen mit Luftsauerstoff (O2) zu dem Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) um.

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Kautschuk

Hauptbestandteil von Gummi, das die Elastizität garantiert. Kautschuk wird aus dem Saft des Hevea-Baumes gewonnen, der auf Plantagen in äquatornahen Gebieten gezüchtet wird. Um aus der daraus gewonnen Latex-Milch Kautschuk zu erhalten, muss diese gerinnen, hierzu wird Essigsäure beigemischt. Nun entstehen klebrige Krumen, die abgeschöpft und gewaschen werden. Anschließend werden sie zu Lagen gewalzt und zu Blöcken, so genannten Sheets, verpackt. Obwohl Naturkautschuk immer noch wichtig ist, spielt der synthetische Kautschuk in der Reifenproduktion mittlerweile die Hauptrolle, denn diese lassen sich exakt auf die Wünsche der Reifenhersteller anpassen. Der Vorteil im synthetischen Produktionsprozess liegt darin, dass es absolut keine Verunreinigungen gibt.

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Keilriemen

Ein Riemen aus Gummi mit Textilbeimischungen, der als Antrieb von Lichtmaschine, Wasserpumpe und Ventilator dient.

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Kennzeichen

Kennzeichen bekommen eine individuelle Registriernummer zugewiesen, die sowohl in den Zulassungsregistern, in den Fahrzeugunterlagen als auch auf den Kennzeichenschildern erscheint. Das Nummernschild muss sauber, gut lesbar und an der vorgesehenen Stelle angebracht sein. Zudem muss es bei Dunkelheit hinten beleuchtet sein.

  1. Rote Kennzeichen
    Diese werden für nicht zugelassene Fahrzeuge erteilt. Benutzt werden diese von Kfz-Betrieben, welche Fahrzeugerprobungen oder  Überführungen durchführen, sowie bei An- und Verkäufen.
  2. Kurzkennzeichen
    Das Kurzkennzeichen erkennt man an einem orangenen Balken auf der rechten Seite, dieser zeigt untereinander geschriebene Zahlen, die den Tag, Monat und das Jahr angeben. Es verliert seine Gültigkeit durch bloßen Zeitablauf. Diese Kennzeichen werden in erster Linie für Probefahrten und Überführungen eingesetzt.
  3. Grüne Kennzeichen
    Grüne Kennzeichen werden eingesetzt für Fahrzeuge, für die man keine Kfz-Steuer zahlen muss. Darunter fallen Fahrzeuge zur Nutzung in Land- und Forstwirtschaft, Fahrzeuge von Hilfsorganisationen, Anhänger für Tiertransporte, Fahrzeuge für Sportzwecke und Sonderfahrzeuge, wie z.B. selbstfahrende Arbeitsmaschinen.
  4. Zollkennzeichen
    Möchte man ein Fahrzeug in ein anderes Land ausführen und es eine begrenzte Zeit dort nutzen, werden Zollkennzeichen erteil.
  5. Saisonkennzeichen
    Saisonkennzeichen können für einen freiwählbaren Zeitraum beantragt werden (mind. 2 Monate und max. 11 Monate). Die Periode wird auf dem Kennzeichen und dem Fahrzeugschein vermerkt. Das Fahrzeug darf nur während des angebenden Zeitraumes benutzt werden. Saisonkennzeichen werden häufig für Cabrios und Motorräder eingesetzt.
  6. Historische Kennzeichen
    Diese Kennzeichen werden erteilt, wenn die Erstzulassung vor mindestens 30 Jahren war, der Originialzustand annähernd erhalten ist, eine Untersuchung eines amtlich anerkannten Sachverständigen erfolgte und eine Betriebserlaubnis erteil wurde.
  7. Versicherungskennzeichen
    An versicherungspflichtigen Kraftfahrzeugen, die nicht der Zulassungspflicht unterliegen, muss als Nachweis für eine Haftpflichtversicherung ein Versicherungskennzeichen angebracht werden. Dies gilt unter anderem für Mofas/Mopeds, die nicht schneller als 50 km/h fahren, Fahrräder mit Hilfsmotor und maschinell angetriebene Krankenfahrstühle über 6 km/h. Am 1.März werden jedes Jahr neue Versicherungskennzeichen ausgegeben. Der Versicherungsschutz endet automatisch Ende Februar des Folgejahres. Die Farbe des Kennzeichens wechselt jährlich. Wer ohne gültiges Versicherungskennzeichen führt, hat keinen Versicherungsschutz und macht sich strafbar.

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Keyless-Go

Ein Fahrzeug, das mit Keyless-Go ausgestattet ist, wird mittels einer Chipkarte geöffnet und über einen Startknopf im Fahrzeug angelassen. Sie benötigen keinen Schlüssel. Dieses System gehört bei einigen Herstellern schon zur Serienausstattung.

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Klimaanlage

Was nur wenige wissen ist, dass man auch im Winter seine Klimaanlage gelegentlich einschalten sollte. Der Grund ist einfach: Durch das Einschalten wird das „Einrosten“ der Klimaanlage verhindert. Hinzu kommt, dass die Klimaanlagen im Winter einen praktischen Nebeneffekt haben – Klimaanlagen entfeuchten die Luft und machen so beschlagene Scheiben schnell wieder klar. Wichtig ist auch die Klimaanlage regelmäßig  zu checken. Durch die Inspektion Ihrer Klimaanlage beugen Sie Beschädigungen vor. In der Regel können Sie diesen Klimacheck mit Ihrer normalen Inspektion verbinden – sprechen Sie einfach Ihren Fachhändler an!

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Knautschzone

Bei einem Pkw gehören die Bereiche Front, Seite und Heck zur Knautschzone. Die Knautschzone gibt es seit 1953 (wurde von Mercedes-Benz entwickelt) und dient dazu bei einem Unfall bzw. bei einer Kollision die freigewordene Energie zu verringern, damit den Insassen nach dem Aufprall wenigstens die anschließende Beschleunigung in die entgegengesetzte Richtung erspart bleibt. In den 60er Jahren bestanden die Autos aus „hartem Material“, so dass das Material wenig Energie abfangen konnte – Resultat: Es gab auffallend viele Personenschäden. Dadurch, dass heute die Karosserie aus „weichem (formbarem) Material“ gefertigt wird, wird das Zurückprallen vom Hindernis verringert, weil durch das „Zusammenschieben“ der Knautschzone viel von der „Aufprallenergie“ verloren geht.

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Kopfstütze

Bei einem Aufprall ist neben dem Sicherheitsgurt die Kopfstütze sehr wichtig, um schwere Verletzungen, wie Schädel-Hirn-Traumas, zu verhindern. Bei unerwarteten, starken Bremsmanövern, oder beim Aufprall auf ein Hindernis, schnellt der Kopf der Insassen zunächst mit einer hohen Geschwindigkeit nach vorn, und im Augenblick des Stillstandes des Fahrzeuges sofort wieder zurück. Da Kopfstützen im Ernstfall Leben retten können, ist es besonders wichtig, diese für jeden Fahrer richtig einzustellen. Positionieren Sie die Kopfstütze so, dass die Oberkante eine Linie mit der Schädeldecke bildet. Zwar ist die Kopfstütze nicht gesetzlich vorgeschrieben, ist aber zumindest bei allen Neuwagen an den Vordersitzen zu finden (gegen Aufpreis meist auch für Rücksitze erhältlich).

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Kraftstoffpumpe

Die Kraftstoffpumpe, oder auch Benzinpumpe genannt, befördert den Kraftstoff mit der für das jeweilige Einspritzsystem erforderlichen Menge, mit dem richtigen Druck aus dem Kraftstofftank zum Motor. Kraftstoffpumpen sind elektrisch betrieben. Da sich im Tank kein Sauerstoff befindet ist die Feuergefahr durch Funkenflug oder Überhitzung nicht gegeben.

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Kraftstoffverbrauch

Durch ein angepasstes und vorausschauendes Fahrverhalten kann der Verbrauch von Kraftstoff verringert werden:

  1. Reifenluftdruck erhöhen (0,1 – 0,2 bar mehr, als vom Hersteller angegeben)
  2. Im richtigen Moment schalten (fast untertourig fahren)
  3. Vorausschauend fahren (z.B. wenn man sich einer roten Ampel nähert – Gang raus)
  4. Motor aus (z.B. beim Warten vor Bahnübergängen)
  5. Zündkontakte säubern
  6. Möglichst schnell auf die angestrebte Geschwindigkeit beschleunigen

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Ladung

Ein durchschnittlicher Pkw kann rund 400 kg Ladung transportieren. Die Fahreigenschaften verändern sich mit zunehmendem Gewicht erheblich, so wird zum Beispiel das Beschleunigungsvermögen geringer und der Bremsweg wird länger. Die Ladung muss unbedingt ordentlich gesichert werden, denn verrutschende Ladung entwickelt schon bei niedrigen Geschwindigkeiten eine enorme Wucht. Achten Sie bei dem Transport von sperriger und schwerer Ladung vor allem auf folgende Punkte:

  • Sie und Ihr Blickfeld sollten durch die Ladung nicht beeinträchtigt werden
  • die Sicht nach hinten, auch über Spiegel muss frei sein
  • die Ladung muss gut gesichert sein
  • die zulässige Gesamtmasse und die Achslasten dürfen nicht überschritten werden
  • überstehender Ladung muss sorgfältig gekennzeichnet sein.

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Ladungssicherung

Gerade zur Hauptreisezeit im Sommer sieht man immer wieder, dass Autos zu voll und falsch beladen sind. So können oft „harmlose“ Auffahrunfälle mit mittlerer Geschwindigkeit lebensgefährlich sein, weil nicht ausstreichend gesicherte Koffer durchs Auto fliegen. Darum ist es unabdingbar seine Ladung sicher zu verstauen, nicht zuletzt, weil Sie damit auch andere Autofahrer in Gefahr bringen können.  Tipps zum richtigen Beladen:

  • Große und schwere Taschen und Koffer ganz unten im Kofferraum und direkt an die Sitzlehne verstauen. Bei geteilter Lehne Gepäckstücke so platzieren, dass sie die Teilung überdecken.
  • Bei Kombis oder Vans nicht über die Oberkante der Rücksitzlehnen beladen, wenn kein stabiles Trenngitter oder Netz angebracht ist.
  • Keine schweren oder kantigen Gepäckstücke mit in den Innenraum nehmen.

Bei der Verwendung von Dachboxen darauf achten, dass die Zuladung und die zulässige Dachlast (Gewicht) nicht überschritten werden. Gepäck in der Dachbox mit Spanngurten vor dem Verrutschen sichern.

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Lamellen

Lamellen sind feinste Einschnitte in den Profilblöcken, welche die Antriebs- und Bremskräfte aufgrund ihrer Eigenschaften, sich zu öffnen und zu schließen auf die Straße übertragen. Eine ausgereifte Lamellentechnik und entsprechende Laufflächenmischung, vorwiegend bei Winterreifen, gewähren bei Außentemperaturen unter 7°C auf nassen und verschneiten Fahrbahnen optimalen Grip, insbesondere beim Bremsen.

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Lauffläche

Die Lauffläche ist der einzige direkte Kontakt des Reifens zur Fahrbahn. Sie besteht aus dem mit einem Profil versehenen Laufstreifen oben und einer stabilisierenden Schicht darunter. Die Lauffläche überträgt sämtliche, vom Fahrzeug ausgehende Kräfte. Durch die Entwicklung immer neuer Profildesigns und spezieller Gummimischungen für die Lauffläche können die Leistungsmerkmale eines Reifens entscheidend optimiert werden.

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Laufleistung

Laufleistung bezeichnet die Lebensdauer eines Reifens und hängt vom Fahrzeug, der Fahrweise und vielen anderen Faktoren ab. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb kann die Laufleistung der Hinterreifen dreimal so hoch sein wie die der Vorderreifen. Grundsätzlich gilt: Die gesetzliche Restprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern. Die Reifenexperten empfehlen das Wechseln des Sommerreifens bei 3 mm, ein Wechsel des Winterreifens sollte bei 4 mm Profiltiefe erfolgen.

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Lichtassistent

Dieses Fahrerassistenzsystem leuchtet die Straße so aus, dass der Gegenverkehr nicht geblendet wird.

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Lichtschutzmittel

Der Alterungsprozess eines Reifens wird durch verschiedene Faktoren hervorgerufen. Einer diese Auslöser ist UV-Licht, das dem Reifen Elastizität und Haftfähigkeit entzieht. Ein spezielles Lichtschutzmittel wirkt diesem Alterungsprozess entgegen und wird neben anderen chemischen Stoffen bei der Materialmischung im Produktionsprozess zugegeben.

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Loadindex

Load-Index, auch Lastindex oder Tragfähigkeitsindex genannt ist eine zwei- bis dreistellige Zahl am Ende der Größenbezeichnung: z.B. 205/55 R 16 91 V. Die Zahl 91 (615 kg) kennzeichnet die maximale Tragfähigkeit des Reifens in Abhängigkeit der spezifizierten Geschwindigkeit.

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Luftdruck

Zu niedriger Luftdruck führt zu einer starken Erwärmung des Reifens. Die Folgen sind häufig:

  • Reifenschäden
  • schlechte Fahrstabilität
  • höherer Reifenverschleiß
  • höherer Kraftstoffverbrauch
  • längerer Bremsweg

Wichtig: Da Luft schleichend austritt, ist eine Fahr­verhaltens­änderung nicht spürbar!  Mit dem richtigen Reifenfülldruck rollt der Reifen mit der ganzen Lauffläche auf der Fahrbahn. Das Profil fährt sich gleichmäßig ab:

  • maximale Kilometerleistung
  • größte Haftfläche
  • minimaler Bremsweg
  • optimale Kurvenstabilität
  • optimaler Fahrkomfort

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Luftkühlung

Die Luftkühlung des Motors ist eine Alternative zur Wasserkühlung. Mittlerweile werden kaum noch Fahrzeuge mit luftgekühlten Motoren produziert. Nachteil der Luftkühlung ist die hohe Geräuschentwicklung, weil der lärmdämpfende Wassermantel fehlt. Das heißt aber auch gleichzeitig, dass Kühlwasser weder verloren, noch im Winter gefrieren kann.

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M+S

Bei M+S Reifen handelt es sich um Pkw-Reifen für den Einsatz bei Matsch und Schnee (Mud + Snow). Damit wurden grobstolligere Reifenprofile gekennzeichnet. Inzwischen tragen viele Reifen die M+S-Kennzeichnung, ob Winterreifen oder nicht. Die Aussagekraft über Wintereigenschaften ist begrenzt. Daher wurde das Schneeflocken-Symbol, auch Alpine-Symbol genannt, eingeführt.

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Mehrstufen-Airbag

Mehrstufen-Airbags sind bei einem Aufprall in der Lage je nach Aufprallwucht unterschiedlich zu reagieren. Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird im Falle eines Unfalls nur der Gurtstraffer aktiviert, bei höheren Geschwindigkeiten reagiert der Mehrstufen-Airbag dann mit 70%-iger oder 100%-iger Aktivierung. So wird die unnötige Aktivierung des Airbags vermieden.

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Mindestprofiltiefe

1992 wurde in der EG-Kommission neue Mindestprofiltiefen für Reifen festgelegt. Europaweit müssen Sommer- und Winterreifen mindestens 1,6 mm Profil aufweisen. Diese Grenze hat in den USA schon seit vielen Jahren Gültigkeit. Unter 4 mm ist die Wintertauglichkeit von Winterreifen jedoch schon eingeschränkt, besonders im Tiefschnee, da der Reifen den entsprechenden Grip nicht mehr aufbauen kann. Daher dürfen auf manchen Strecken in Österreich Fahrzeuge mit Winterreifen, die ein Profil unter 4,5 mm haben, nicht mehr passieren. Ob man bereits die Mindestprofiltiefe erreicht hat, kann man über die im Profilgrund der Lauffläche integrierten Abriebindikatoren (TWI – Tread Wear Indicator) erkennen. Diese bilden bei 1,6 mm Restprofil im Profilgrund schmale durchgehende Stege. Die Lage der Indikatoren ist ganz oben auf der Seitenwand gekennzeichnet.

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Mischbereifung

Bei der Umrüstung sollten generell immer alle vier Reifen von dem gleichen Hersteller mit dem gleichen Profil ausgerüstet werden. Das gilt ganz besonders bei Winter- und Ganzjahresreifen. Sollte es sich nicht umgehen lassen, dass man nur zwei Reifen austauscht, sind die Reifen immer achsweise zu ersetzen. Um eine zeitgleiche Abnutzung aller Reifen zu gewährleisten, empfiehlt es sich, diese regelmäßig, spätestens aber bei der Sommer-/Winter-Umrüstung, von vorne nach hinten und umgekehrt zu tauschen. Beim Wechsel von laufrichtungsgebundenen Reifen sollte man den seitengleichen Tausch vorziehen, denn beim Wechsel über Kreuz ändert sich die vorherige Laufrichtung, was zu verstärkten Abrollgeräuschen führen kann. Streng genommen ist nach dem Gesetzestext der Straßenverkehrszulassungs-Ordnung (StVZO, § 36) nur die Montage von Reifen unterschiedlicher Bauart unzulässig, sprich: Radial- und Diagonalreifen dürfen nicht an einem Fahrzeug zum Einsatz kommen. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff „Mischbereifung“ aber auch verwendet, wenn man an die gleichzeitige Montage von Sommer- und Winterreifen denkt oder an die Verwendung unterschiedlicher Profile, Reifengrößen, Fabrikate etc. Gänzlich verboten ist hiervon die Montage unterschiedlicher Reifengrößen – Ausnahme: Montage des Notrades im Pannenfall zur Fahrt in die Werkstatt. Eine weitere Ausnahme gibt es bei einigen Sportwagenmodellen, hier ist aber ausdrücklich im Kfz-Schein vermerkt, dass vorne und hinten unterschiedlich große Reifen zu verwenden sind. Auch wenn es nicht ausdrücklich verboten ist, empfehlen Reifenexperten und Fahrzeughersteller, ausschließlich Reifen gleichen Fabrikats und gleicher Profilausführung zu verwenden. Besonders gravierende Änderungen im Fahrverhalten können auftreten, wenn gleichzeitig Sommer- und Winterreifen montiert werden. Die jeweiligen Stärken dieser Reifen sind für die besonderen Einsatzbedingungen ausgelegt. Je nach Fahrbahnzustand und Einsatzbedingungen kommt es bei gemischtem Einsatz dann vor, dass die eine Reifensorte noch sicher greift, während die andere ihr Limit an Haftfähigkeit erreicht oder gar schon überschritten hat. Auf winterlich glatter Fahrbahn bricht die mit Sommerreifen bestückte Achse zwangsläufig früher aus und blockiert beim Bremsen sofort.

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MPU

MPU ist die Abkürzung für „Medizinisch Psychologische Untersuchung“ oder auch „Begutachtung der Fahreignung“ (Bezeichnung im Straßenverkehrsgesetz). Die MPU ist eine Pflichtuntersuchung für alle Fahrer, die z.B. durch rücksichtsloses Fahren, Alkohol- oder Drogenkonsum auffällig geworden sind, oder mehr als 18 Punkte in Flensburg gesammelt haben. Bei der MPU wird die körperliche und geistige Eignung (z.B. Reaktionszeit) sowie bestimmte Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Zuverlässigkeit) untersucht. Wenn nach der Untersuchung alle Zweifel der Fahrerlaubnisbehörde durch die Befunde ausgeräumt sind, erhält der Fahrer seine Fahrerlaubnis zurück.

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Müdigkeitswarner

Dieses Fahrerassistenzsystem erkennt wenn der Fahrer müse ist und eine Pause braucht. Es warnt den Fahrer.

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Nachschneiden

Das einmalige Nachschneiden des Profils ist nur bei Nutzfahrzeugreifen vorgesehen und wird bei der Herstellung des Reifens konstruktiv berücksichtigt.

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Nachtsichtassistent

Ein Nachsichtassistent bietet dem Auto einen besonderen Komfort. Durch besondere Infrarotscheinwerfer wird bei Dunkelheit ein Infrarotlicht auf die Straße geworfen. Eine eingebaute Infrarotkamera erstellt ein schwarz-weißes Bild, welches auf ein Display im Armaturenbrett übertragen wird. So kann man fast doppelt so weit sehen, d.h. ca. 30 Meter.

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Navigationssysteme

Ursprünglich wurden Navigationssysteme für den militärischen Bereich entwickelt und eingesetzt. Das Navigationssystem ist ein elektronisches Gerät, das zur Positionsbestimmung dient und bei der Zielfindung behilflich ist. Es besteht aus einer GPS-Antenne, einem Steuergerät, welches zur Bedienung der Benutzerangaben dient, einem Laufwerk mit dem das Kartenmaterial gelesen wird und einem Display. Navigationssysteme sind besonders für Vielfahrer sehr hilfreich. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie durch das Gerät nicht vom Straßenverkehr abgelenkt werden.

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Nebelscheinwerfer

Nebelscheinwerfer haben eine besondere Bedeutung und dürfen auch nur unter bestimmten Bedingungen eingesetzt werden. Sie sollten nur bei starkem Nebel (Sichtweite unter 50 Metern) und bei heftigem Regen- bzw. Schneefall eingeschaltet sein. Bei zwei Nebelscheinwerfern genügt statt des üblichen Abblendlichts die zusätzliche Benutzung der Begrenzungsleuchten.

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Negativanteil

Als Negativanteil bezeichnet man die breiten Profilrillen am Reifen. Sie dienen überwiegend dazu, das Wasser aus dem Profil abzuleiten und beeinflussen die Aquaplaning-Eigenschaften eines Reifens positiv. Das Gegenteil vom Negativanteil sind die Profilblöcke, auch Positivanteil genannt.

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Niederquerschnittreifen

Im Pkw-Bereich wird bei Niederquerschnittreifen auch von „Breitreifen“ gesprochen. Gemeint sind damit Reifen mit Höhe/Breite-Verhältnissen ab 50% 0,50 (z.B. 215/50 ZR 17). Die Vorteile solcher Reifen zahlen sich insbesondere für Fahrzeuge höherer Geschwindigkeitsklassen durch höhere Fahrstabilität, bessere Lenkpräzision und die Möglichkeit zum Einbau größerer, wirksamerer Bremsanlagen aus. Breitreifen verfügen meistens über ein besonders ansprechendes Profil-Design, denn die Reifen sollen vor allem sportlich und attraktiv wirken.

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Notbremsassistent

Der Notbremsassistent ist ein Fahrerassistenzsystem, das den Fahrer vor Kollisionen warnt und beim Bremsen unterstützt.

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Notlaufeigenschaften

Verliert ein herkömmlicher Reifen Luft, beginnt er zu walken, er wird platt und durch die Hitzeentwicklung ist er nach kürzester Zeit völlig zerstört. Reifen mit Notlaufeigenschaften sollen dies verhindern. Bei der Verwendung von Notlaufreifen schreiben die meisten Hersteller den Betrieb eines Reifendruck-Kontrollsystems vor, denn aufgrund der guten Fahreigenschaften trotz Luftverlustes ist es durchaus möglich, dass der Autofahrer den Defekt am Reifen gar nicht bemerkt.

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Notrad

Rein statistisch haben Autofahrer alle acht Jahre eine Reifenpanne. In diesem Fall ist ein Reserverad nicht mehr das einzige was Autofahrer aus der Situation retten kann. Einige Hersteller haben nur noch ein Notrad im Serienprogramm, das kleiner und leichter ist, als normale Reserveräder. Dafür sind die Laufeigenschaften begrenzt und die Geschwindigkeit ist auf 80 km/h begrenzt. Noch platzsparender sind so genannte Tirefit-Systeme: Ein flüssiges Dichtmittel wird in den Reifen gespritzt und dichtet kleinere Löcher vorübergehend ab. Die Tirefit-System sind allerdings nur bei kleinen Reifenpannen anwendbar und nicht bei großen Schäden, wie etwa einem geplatzten Reifen.

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Nummernschild

Kennzeichen bekommen eine individuelle Registriernummer zugewiesen, die sowohl in den Zulassungsregistern, in den Fahrzeugunterlagen als auch auf den Kennzeichenschildern erscheint. Das Nummernschild muss sauber, gut lesbar und an der vorgesehenen Stelle angebracht sein. Zudem muss es bei Dunkelheit hinten beleuchtet sein. Siehe Kennzeichen.

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Nutzfahrzeugreifen

Nutzfahrzeugreifen sind besitzen Spezifikationen, die speziell für Transporter, Lkw und Busse entwickelt wurden. Sowohl hinsichtlich der Fahreigenschaften als auch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit wurden diese Reifen für die besonderen Anforderungen in diesem Bereich abgestimmt. Nutzfahrzeugreifen für den Transporter Bereich sind immer mit einem „C“ gekennzeichnet.

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Nutzung von Winterreifen

Die geeignete Bereifung für winterliche Fahrbahnen sollte nicht erst montiert werden, wenn die ersten Schneeflocken fallen. Dann wollen alle Autofahrer gleichzeitig Winterreifen haben. Längere Wartezeiten oder gar Lieferengpässe beim Reifenhändler oder in der Kfz-Werkstatt sind die Folge. Bereits nach den Sommerferien ist ein Blick auf die Winterreifen sinnvoll. Haben die Reifen weniger als 4 Millimeter Profiltiefe, sind es keine wirksamen Winterreifen mehr und man sollte sich um Ersatz kümmern. Nur mit mehr als diesen 4 Millimetern können sich die Profilblöcke beim Abrollen noch so verformen, dass wirksame Griffkanten entstehen. Das haben auch die Gesetzgeber in Österreich und Schweiz erkannt und entsprechende Vorschriften erlassen. Als Indiz für den sinnvollen Einsatz von Winterreifen können morgendliche Temperaturen gelten. Bereits im Oktober liegen die Werte oft im Bereich von sieben Grad Celsius und niedriger. Die sieben Grad stellen einen Orientierungswert dar, ab dem man mit Winterreifen sicherer unterwegs ist. Und die Wetteraufzeichnungen verraten, dass diese niedrigen Werte erst Mitte April wieder überschritten werden. Daher gilt als Faustregel für den Einsatz von Winterreifen: Oktober bis Ostern. Hintergrund der Sieben-Grad-Grenze ist die Mischungstechnologie, die sich bei Winter- und Sommerreifen unterscheidet. In Winterreifen werden höhere Anteile von Naturkautschuk verarbeitet. Naturkautschuk bleibt gegenüber den in Sommerreifen verwendeten Kunstkautschuken auch bei niedrigeren Temperaturen noch flexibel und kann sich daher besser mit der Fahrbahnoberfläche verzahnen. Aber ebenso wie es an Ostern schon schön warm sein kann, gibt es auch Sommerreifen, die unter sieben Grad auf trockener Straße noch genügend Grip bieten.

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Offroad-Reifen

Offroad-Reifen werden speziell für Geländewagen entwickelt. Sie entsprechen in ihren Eigenschaften den besonderen Bedingungen bei Fahrten abseits befestigter Wege, müssen gleichzeitig aber auch gute Leistungen auf der Straße, mitunter bei hohen Geschwindigkeiten bieten. Offroad-Reifen verfügen meist über eine M+S-Kennung.

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Panne

Sollte bei Ihrem Fahrzeug eine Panne eintreten, so versuchen Sie sofort das Auto auf den Seitenstreifen zu bringen. Zudem schalten Sie die Warnblinklichtanlage ein und stellen das Warndreieck mindestens 100 m entfernt auf. Hilfe kann über jedes Handy oder Telefon angefordert werden. Hierbei ist es wichtig, genaue Angaben über den Standort zu geben. Orientieren kann man sich beispielsweise an einem Kilometerschild. Auf Autobahnen stehen ca. alle 2 Kilometer Streckentelefone. Kleine Pfeile auf den Leitpfosten zeigen die jeweilige Richtung an. Nach Anheben der Klappe meldet sich die Notrufzentrale und es wird automatisch der Standort erkannt. Dieser ist auch auf der Innenseite der Klappe gekennzeichnet.

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Parkassistent

Der Parkassistent hilft beim Finden einer passenden Parklücke und schlägt im richtigen Moment beim Einparken das Lenkrad ein.

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Positivanteil

Als Positivanteil bezeichnet man die Profilblöcke in der Lauffläche. Sie dienen hauptsächlich dazu, die Haftung des Reifens, egal unter welchen Bedingungen, auf der Fahrbahn zu gewährleisten. Das Gegenteil vom Positivanteil sind die Profilrillen am Reifen, auch Negativanteil genannt.

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PR (Ply Rating)

Das „PR“ steht hinter der Reifengröße und bezeichnet das Maß für die Festigkeit der Karkasse. Die „PR-Zahl“ gibt an, welche Festigkeit das verwendete Karkassmaterial im Vergleich zu Baumwollcord besitzt. Diese Bezeichnung wird heute kaum noch verwendet und war früher überwiegend bei C-Reifen zu finden. Bei Pkw Reifen gibt es diese Klassifizierung seit Jahrzehnten nicht mehr. Während die Karkasse anfangs aus Baumwolle gefertigt wurde, verwendet man heutzutage ein qualitativ höherwertigeres Karkassmaterial.

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Profil

Die Lauffläche des Reifens als einzige direkte Kontaktfläche des Fahrzeugs mit der Straße enthält das Profil. An das Reifenprofil werden hohe Anforderungen gestellt: optimale Kraftübertragung, kurzer Bremsweg, hohe Aquaplaningsicherheit, maximale Kurvenstabilität, geringe Geräuschentwicklung, hohe Kilometerlaufleistung, guter Nassgrip, gleichmäßige Abnutzung, Selbstreinigung, Haftung auf Eis und Schnee und ein ansprechendes Profilbild. Die Schwierigkeit liegt also darin, den Reifen so zu entwickeln, dass er unter allen Bedingungen optimale Fahreigenschaften aufweist.

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Profiltiefe

Die Profiltiefe ist ein wesentliches Sicherheitsmerkmal Ihres Reifens. Der Gesetzgeber schreibt für Sommer- und Winterreifen 1,6 mm Profiltiefe vor. Die von Experten empfohlene Sicherheitsprofiltiefe liegt bei Sommerreifen bei 3 mm, bei Winterreifen bei 4 mm. Kontrollieren Sie Ihre Profiltiefe regelmäßig. Am einfachsten ist dies mit einem Profiltiefenmesser, den Sie bei Ihrem Reifenfachmann erhalten. Sollten Sie keinen Profiltiefenmesser zur Hand haben, können Sie das Profil auch mit einem ganz normalen 1-Euro-Stück messen. Bei Sommerreifen muss der äußere Rand verschwunden sein. Wenn Sie den Rand noch sehen, sollten Sie Ihre Reifen austauschen.

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Promillegrenze

Besonders junge Autofahrer überschätzen sich oft im Bezug auf Alkohol am Steuer. Für Fahranfänger (Autofahrer in der Probezeit, d.h. die ersten zwei Jahre) gilt die 0,0 Promillegrenze. Für alle anderen Autofahrer gilt: Über 0,5 Promille – Hände weg vom Steuer. Sicher unterwegs sind Sie allerdings nur unter der Devise: Fahren oder Trinken!

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PS

PS ist die Abkürzung für Pferdestärken und bezeichnet die Leistungsfähigkeit eines Motors. Ein PS ist die Leistung, die erforderlich ist, um in einer Sekunde ein Gewicht von 75 kg einen Meter anzuheben.

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Quattro

Als Quattro bezeichnet Audi sein Allrad-Antrieb. Audi Quattros sind also permanent vierradbetriebene Fahrzeuge.

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Queraquaplaning

Beim Queraquaplaning verliert das Fahrzeug auf regennasser Fahrbahn bei Kurvenfahrt den Kontakt zur Straße während gleichzeitig die seitlichen Fliehkräfte dazu führen, dass das Auto seitlich ausbricht.

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Querschnittsverhältnis

Das Querschnittverhältnis ist das Verhältnis der Reifenhöhe zur Reifenbreite in % (H/B). Sie wird innerhalb der Größenbezeichnung des Reifens angegeben. Beispiel: Ein Reifen der Dimension 175/70 R 13 besitzt eine Breite von 175 mm, die Seitenhöhe beträgt 70 % der Breite.

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Radar

Das Radar ist ein Geschwindigkeitsüberwachungssystem, das die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Fahrzeuges misst. Bei Überschreitung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit wird eine Kamera ausgelöst, die das Kfz-Kennzeichen und meist auch das Gesicht des Fahrers aufnimmt. In Deutschland ist für einen solchen Verkehrsverstoß ausschließlich der Fahrzeugführer verantwortlich.

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Radialreifen

Bei Radialreifen sind die Cordfäden im 90° Winkel zur Laufrichtung angeordnet. Im Gegensatz dazu gibt es Diagonalreifen, bei denen die Cordfäden der einzelnen Lagen schräg zur Fahrtrichtung angeordnet sind. PKW-Reifen enthalten immer eine Radialkarkasse, wobei bei Motorrad- und Flugzeugreifen auch eine Mischbauweise zum Einsatz kommt.

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Radlast

Radlast bezeichnet das Gewicht von Fahrzeug und Ladung auf dem Reifen. , die anhand der zulässigen Tragfähigkeit in Abhängigkeit der spezifizierten Geschwindigkeit begrenzt ist.

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Referenzzahlen

Alle am Fahrzeug montierten Fernscheinwerfer dürfen eine zulässige Lichtstärke nicht überschreiten, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Die zulässige Lichtstärke wird durch die Referenzzahlen angegeben, die auf den Scheinwerfern zu finden sind. Je höher die Referenzzahl, desto heller das Licht. Kein am Fahrzeug angebrachtes Licht darf die Referenzzahl von 75 überschreiten.

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Regensensor

Der Regensensor gehört zu den Fahrerassistenzsystemen. Er ist in die Frontscheibe integriert und hat die Aufgabe frühzeitig zu erkennen, wenn die Windschutzscheibe nass wird. Sobald es anfängt zu regnen, startet der Regensensor automatisch die Scheibenwischer. Je nach Intensität des Regens reguliert der Regensensor die Geschwindigkeit der Scheibenwischer.

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Regroovable

Regroovable bedeutet „nachschneidbar“. Reifen dürfen nur nachgeschnitten werden, wenn sie auf der Seitenwand die Zusatzkennzeichnung „Regroovable“ tragen. Dies ist nur bei Nutzfahrzeugreifen erlaubt.

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Reibbeiwert

Der Reibbeiwert oder Reibwert (Faktor µ) definiert die Haftung des Reifens auf der Straße. Dieser hängt maßgeblich von der Fahrbahnbeschaffenheit, dem Fahrbahnzustand, der Profilgestaltung, dem Karkassaufbau, der Fahrgeschwindigkeit, der Bodendruckverteilung, der Temperatur und von der Laufflächenmischung ab.

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Reibung

Reibung entsteht beim alltäglichen Fahren und Bremsen mit dem Auto innerhalb der Kontaktfläche zwischen Reifen und Fahrbahn, währenddessen innerhalb dessen die Oberfläche der Reifen abnutzt, man spricht hierbei vom Abrieb. Das Ausmaß der Reibung hängt maßgeblich von der Fahrbahnbeschaffenheit, der Fahrgeschwindigkeit, der Bodendruckverteilung, der Temperatur und von den Eigenschaften des Reifens ab.

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Reifen

Die Reifen sind das Einzige was Ihr Fahrzeug mit der Straße verbindet. Die Auflagefläche eines Reifens ist nur in etwa so groß wie eine Postkarte. Wichtig ist, dass Sie regelmäßig Ihre Reifen kontrollieren. Bei jedem zweiten Tankstopp sollte der Luftdruck überprüft werden. Kontrollieren Sie ab und zu auch die Profiltiefe (Sicherheitsprofiltiefe bei Sommerreifen 3 mm und 4 mm bei Winterreifen), das Reifenalter (nicht älter als 10 Jahre) und ob der Reifen Beschädigungen hat.

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Reifenalter

Wie alt ein Reifen ist, lässt sich anhand der letzten Ziffern hinter der auf der Flanke angebrachten DOT-Nummer ablesen. Dabei handelt es sich bei den ersten zwei Ziffern um die Produktionswoche und bei den letzten zwei Ziffern um das Produktionsjahr (WWJJ). So bedeutet beispielsweise „2403“, dass ein Reifen in der 24. Woche des Jahres 2003 hergestellt wurde. Reifen altern aufgrund physikalischer und chemischer Prozesse beispielsweise durch Witterungseinflüsse wie UV-Licht, Feuchtigkeit sowie extrem hohen oder niedrigen Temperaturen. Dadurch verändern sich Elastizität und Haftfähigkeit des Reifens. Das gilt auch für nicht oder wenig benutzte Reifen. Um diesem Prozess entgegenzuwirken, werden dem Material Substanzen zugegeben, die den Alterungsprozess stark verlangsamen. Damit ist gewährleistet, dass auch ein, mehrere Jahre (max. 5 Jahre) sachgemäß gelagerter Reifen der Spezifikation eines Neureifens entspricht und in seiner Verwendungstauglichkeit nicht beeinträchtigt ist. Es wird empfohlen, zehn Jahre alte Reifen nach zehn Jahren durch neue zu ersetzen.

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Reifenbezeichnung

Die Reifenbezeichnungen sind eine Wissenschaft für sich, die sich in gut einem Jahrhundert entwickelt haben. Rein rechtliche Anforderungen sind ein Typgenehmigungszeichen auf der Seitenwand des Reifens und eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm. Wer noch einen alten Kfz-Schein hat, sieht die erlaubten Reifengrößen unter Ziffer 20 bis 23 bzw. als Eintragung unter Ziffer 33. Die neue Zulassungsbescheinigung, die seit 1. Oktober 2005 gilt, nennt unter Punkt 15.1 und 15.2 nur noch eine von möglicherweise mehreren erlaubten Größen. Beim Fahrzeughersteller, Reifenhändler oder im Autohaus nachzufragen, verschafft Klarheit. Meist dürfen auch alternative Dimensionen verwendet werden. In jedem Fall kommt es auf die komplette Bezeichnung an. Beispiel: 195/65 R 15 91 H Die 195 steht für die Reifenbreite in Millimetern. Die 65 bezeichnet das Verhältnis Flankenhöhe zu Reifenbreite (H zu B-Verhältnis) in Prozent, in unserem Beispiel beträgt die Flankenhöhe 65% der Reifenbreite. Das R Steht für Radial-/ Gürtelreifen. 15 beziffert den Raddurchmesser in Zoll. 91 ist eine Kennziffer für die Tragfähigkeit des Reifens. Reifen mit höheren Kennzahlen dürfen ohne weitere Prüfung verwendet werden. Jedoch sollte bei niedrigeren Kennziffern die ausreichende Traglast überprüft werden. H ist das Geschwindigkeitssymbol für die maximale Höchstgeschwindigkeit (210 km/h). Nur bei der Verwendung von Reifen mit M+S-Aufschrift, dürfen Reifen mit niedrigerer Geschwindigkeitstauglichkeit (z.B. mit Symbol „T“ bis 190 km/h oder „Q“ bis 160 km/h) verwendet werden. Beispiel: Ein Pkw mit einer Höchstgeschwindigkeit von 225 km/h muss Reifen mit dem Geschwindigkeitssymbol „V“ haben (bis 240 km/h). Bei M+S-Bereifung darf er auch mit „T“ – (bis 190) oder „H“-Reifen (bis 210 km/h) unterwegs sein, aber nur dann, wenn ein Aufkleber im Blickfeld des Fahrers angebracht wird. Reifen mit höheren Geschwindigkeitssymbolen dürfen immer verwendet werden.

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Reifendruck

siehe Fülldruck

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Reifendruckkontrollsystem

Diese Systeme werden auch oft als RDKS bezeichnet und überwachen während der Fahrt den Reifendruck und warnen den Autofahrer, wenn der Reifendruck zu niedrig ist. Seit dem 1.11.2014 sind RDKS in Neufahrzeugen Pflicht. Man unterscheidet zwischen aktiven (direkten) und passiven (indirekten) Systemen. Bei den aktiven Systemen sind die Sensoren direkt an den Reifen und ermitteln permanent den Druck und die Temperatur. Diese Daten werden an das Steuergerät gesendet. Das System zeigt entweder die Daten für jeden Reifen im Cockpit an oder warnt lediglich bei Veränderung des Reifendrucks. RDKS sollten vom Fachmann eingestellt und nach dem saisonalen Umrüsten neu initiiert werden. Ein Reifendruckkontrollsystem ersetzt aber nicht die manuelle Überprüfung des Reifendrucks.

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Reifengröße

Beispiel: 195/55 R 15 91 H. Die Bezeichnung der Reifengröße enthält die Angaben Reifenbreite in mm (hier: 195), das Verhältnis von Reifenhöhe zu Reifenbreite in % (hier: 55), die Reifenbauweise (hier: R=Radial), der Felgendurchmesser in Zoll (hier: 15), den Tragfähigkeitsindex (hier: 91= bis 615 kg) und den Geschwindigkeitsindex (hier H= bis 210 km/h).

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Reißverschlussverfahren

Bei Baustellen oder anderen Hindernissen auf der Autobahn lassen sich Staus oft nicht vermeiden. Das liegt unter anderem daran, dass von vielen Autofahrern das Reißverschlussverfahren nicht, oder falsch angewendet wird. Dabei gibt es eine klare gesetzliche Regelung dazu: der Übergang vom auslaufenden Fahrstreifen auf den durchgängigen befahrbaren Fahrstreifen darf erst unmittelbar vor dem Hindernis erfolgen. Also bis zum Hindernis vorfahren und dann erst einfädeln. So wird der vorhandene Platz optimal genutzt und der Stau in Grenzen gehalten.

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Reserverad

Wie es aus dem Name schon hervorgeht, dient das Reserverad zum Austausch eines defekten Autoreifens. Auch wenn es gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, fühlen sich die meisten Autofahrer sicherer, wenn sie ein Reserverad mit Auto mitführen. Aus Platz-, Preis- und Gewichtsgründen wird oft ein so genanntes Notrad eingesetzt (dieses finden sie immer im Kofferraum Ihres Pkws). Mit diesem Notrad dürfen sie nicht schneller als 80 km/h fahren und nur bis zur nächst gelegenen Werkstadt. Wichtig ist, dass man nicht nur den Luftdruck der vier benutzten Reifen überprüft, sondern auch den des Reserverads, denn auch bei Nichtbenutzung kann der Reifen Luft verlieren. Statistisch gesehen „passieren Reifenpannen im Schnitt nur noch alle 120.000 bis 150.000 Kilometer, d.h. durchschnittlich alle 7 Jahre.“* *(www.wikipedia.de)

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Retread

Retread bedeutet „runderneuert“. Bei einem runderneuerten Reifen wird ein „R“ bzw. „Retread“ auf der Seitenwand vermerkt.

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Rollwiderstand

Neben Luftwiderstand und Steigungswiderstand hemmt der Rollwiderstand die Bewegung des Fahrzeugs. Er entsteht vor allem durch die Verformung des Reifens dort, wo er Kontakt mit der Fahrbahn hat, also durch das Walken des Gummis in der Aufstandsfläche. Die hier zu leistende „Verformungsarbeit“ schluckt Energie und wirkt bremsend. Der Rollwiderstand ist umso größer, je kleiner der Reifenradius und je größer die Formänderungsarbeit ist. Er steigt also mit zunehmender Belastung, zunehmender Fahrgeschwindigkeit und abnehmendem Reifenluftdruck.

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Run-Flat-Tire

Run-Fflat-Tire ist die fachspezifische Bezeichnung von Reifen mit Notlaufeigenschaften. Verliert ein herkömmlicher Reifen Luft, beginnt er zu walken, er wird platt und durch die Hitzeentwicklung ist er nach kürzester Zeit völlig zerstört. Runflat-Reifen sind Reifen mit verstärkten Reifenflanken, die dies verhindern. Auch nach einem Reifenplatzer kann zur Werkstatt weitergefahren werden. Bei der Verwendung von Notlaufreifen schreiben die meisten Hersteller den Betrieb eines Reifendruck-Kontrollsystems vor, denn aufgrund der guten Fahreigenschaften trotz Luftverlustes ist es durchaus möglich, das der Autofahrer den Defekt am Reifen gar nicht bemerkt.

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Runderneuerung

Bei der Runderneuerung wird der Reifenunterbau – die Karkasse – wieder verwendet, die Lauffläche wird erneuert. Dabei wird ein Laufstreifen auf die alte Karkasse aufgebracht, vulkanisiert und es entsteht ein fast neuer, voll funktionsfähiger Reifen, dessen Eigenschaften allerdings maßgeblich von der Qualität der gebrauchten Karkasse und der sorgfältigen Verarbeitung abhängt.

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Rückleuchte

Rückleuchten sind „Bauteile“ aus Kunststoff, die beispielsweise an Fahrrädern, Pkws oder LKWs angebracht sind. Beim Fahrzeug gehören zu den Rückleuchten das Rücklicht, die Blinker, die Rückfahrscheinwerfer und die Nebelrückstrahler.

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Rückspiegel

Der Rückspiegel ist an der Innenseite der Windschutzscheibe befestigt und dient dazu, dass der Fahrer ohne zu große Ablenkung, nach hinten eine weitestgehend gute Sicht hat. Zur Verbesserung der Sicht werden meist gekrümmte Spiegel verwendet, die einen größeren Bereich widerspiegeln, diesen dafür aber verkleinern.

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Schadensabwicklung bei einem Unfall

Schadensansprüche die durch einen Unfall entstanden sind, sollten möglichst schnell bei der gegnerischen und der eigenen Haftpflichtversicherung gemeldet werden. Die genaue Schadenshöhe sollten Sie in einer Fachwerkstatt bestimmen lassen. Wenn der verursachte Schaden über 750 EURO liegt, oder gar den Wert des Autos übersteigt, ist es ratsam zusätzlich einen Kfz-Sachverständigen zu beauftragen.

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Scheibenwischer

Eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine unfallfreie Fahrt ist eine gute Sicht. Der Scheibenwischer trägt den größten Teil dazu bei, denn er dient dazu Schmutz und Regen von der Windschutzscheibe zu „wischen“. Scheibenwischer werden meist über einen kleinen Elektromotor angetrieben. Die Wischblätter bestehen aus Gummi und reinigen in halbkreisförmigen Bahnen die Scheibe. Bei starker Verschmutzung kann man zusätzlich die Scheibenwischanlage nutzen. Wichtig: Denken Sie daran im Winter Frostschutzmittel in Ihre Scheibenwischanlage einzufüllen, damit Sie das ganze Jahr über freie Sicht haben. Bei Frost oder Schnee auf der Windschutzscheibe sollte man den Scheibenwischer nicht benutzen, da die Wischblätter so schnell abgenutzt oder sogar beschädigt werden können. Grundsätzlich gilt: Die Wischerblätter regelmäßig austauschen lassen.

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Schlupf

Weicht die tatsächlich zurück gelegte Strecke pro Radumdrehung vom tatsächlichen Radumfang ab, spricht man von Schlupf. Schlupf entsteht aufgrund von Durchdrehen oder Blockieren der Räder und wirkt sich direkt auf den Reifenverschleiß aus. Ein geringes Maß an Schlupf ist während des Fahrbetriebs immer vorhanden. Wo immer Kräfte durch Reibung übertragen werden – beim Reifen, bei Schuhen oder eben beim Keilriemen – entsteht Schlupf: Die Oberflächen gleiten aufeinander. Ein guter Riementrieb arbeitet mit weniger als einem Prozent Schlupf, das heißt von 100 Kurbelwellenumdrehungen werden mindestens 99 korrekt an den Riemen weitergegeben. Je geringer der Schlupf, desto weniger Verschleiß.

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Schneeflockensymbol

Hinter dem Schneeflockensymbol, auch Alpine-Symbol genannt, steht eine vereinheitlichte Prüfung mit definierten Kriterien. Hier wird der Reifen mit einem standardisierten Reifen verglichen. Schafft der Reifen bessere Werte als der Vergleichsreifen, erhält er das Schneeflockensymbol. Diese Prüfung wurde nötig, nachdem in den USA fast ausschließlich Reifen mit M+S- Kennung angeboten wurden und die Verbraucher nicht mehr unterscheiden konnten, ob ein Reifen Wintereigenschaften aufwies, oder nicht. Ein mit einem Schneeflockensymbol ausgezeichneter Reifen befindet sich in der Regel im oberen Drittel der Leistungsfähigkeit von Winterreifen, wie Zeitschriftentests immer wieder beweisen. Ab dem 1.1.2018 produzierte Winterreifen müssen das Schneeflockensymbol aufweisen. Für die bis zum 31. Dezember 2017 produzierten und nur mit M+S gekennzeichneten Winterreifen gilt eine Übergangsfrist bis zum 30. September 2024.

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Schneeketten

Schneeketten sind eine Fahrhilfe für Fahrzeuge auf schneebedeckten Straßen. Mit Schneeketten darf nicht überall gefahren werden. Strecken mit Schneekettenpflicht sind entsprechend beschildert. Dort sind Sie verpflichtet, mit Schneeketten zu fahren. Ziehen Sie Ihre Schneeketten nur auf, wenn kein Fahrbahnbelag mehr zu erkennen ist, sonst könnten Sie diesen durch die Benutzung von Schneeketten beschädigen. In der Regel unterscheidet man zwei verschiedene Typen von Schneeketten: Die Antriebsketten werden auf der Antriebsachse montiert und verhindern, dass Durchdrehen der Räder. Die Spurketten schützen Ihr Auto vor dem Wegrutschen und werden auf der Lenkachse montiert.

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Schrägheck

Als Schrägheck wird der hintere Teil der Karosserie bezeichnet, der am Fahrzeugheck abgeschrägt ist. Durch die besondere Form lässt sich der Kofferraum samt Heckscheibe öffnen, so dass ein bequemer Zugriff ermöglicht wird. Das Schrägheck ist auch als Fließheck bekannt.

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Schräglaufwinkel

Abhängig vom Gewicht und der Geschwindigkeit eines Autos wird es durch die Fliehkraft nach außen gedrängt. Der Schräglaufwinkel bezeichnet den Unterschied zwischen der Stellung des Rades und der tatsächlichen Fahrtrichtung. Der am Fahrwerk eingestellte Schräglaufwinkel sorgt dafür, dass die Räder immer etwas mehr eingelenkt sind, als es der Kurvenverlauf vorgibt. Dieser Vorgang wird allerdings erst spürbar, wenn sich das Auto am Haftlimit der Reifen, zwischen extremer Fliehkraft und höchstmöglich nutzbaren Seitenkräften befindet. Bei zusätzlichem Einlenken erreichen die vom Reifen aufgebrachten Seitenkräfte irgendwann die Obergrenze und die Lenkkraft lässt nach. Erst bei zurückgenommen Lenkeinschlag, verkleinert sich der Schräglaufwinkel wieder und die Seitenkräfte steigen wieder an.

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Sicherheitsabstand

Für das Missachten des Sicherheitsabstandes gibt es strenge Strafen. In schweren Fällen kann ein Bußgeld von bis zu 400 EUR erhoben werden und der Führerschein für bis zu drei Monate entzogen werden. Als allgemeine Faustregel für einen sicheren Abstand zum Vordermann gilt „halber Tacho“. D.h. bei einer Geschwindigkeit von 100km/h sollte mindestens 50m Abstand gehalten werden.

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Sicherheitsgurt

Der Sicherheitsgurt ist eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen im allgemeinen Verkehr. Er spielt nicht nur für Autofahrer eine wichtige Rolle, sondern ist auch beispielsweise im Flugzeug unabdingbar. Sicherheitsgurte sind mit der Karosserie verbunden, somit wird verhindert, dass die Fahrzeuginsassen durch das Fahrzeug geschleudert werden Es gibt verschiedene Typen von Sicherheitsgurten, man teilt diese von Zwei-Punkt- bis Sechs-Punkt-Gurte ein: Zwei-Punkt Gurt: Meist in Flugzeugen, im Pkw ist meist der mittlere Sitz damit ausgestattet. Drei-Punkt Gurt: Üblicher Gurt im Auto (an drei Punkten befestigt). Fünf- und Sechspunkt Gurt: Wird bei Kindersitzen verwendet.

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Sieben Grad

Hintergrund der Sieben-Grad-Grenze ist die Mischungstechnologie, die sich bei Winter- und Sommerreifen unterscheidet. In Winterreifen werden höhere Anteile von Naturkautschuk verarbeitet. Naturkautschuk bleibt gegenüber den in Sommerreifen verwendeten Kunstkautschuken auch bei niedrigeren Temperaturen noch flexibel und kann sich daher besser mit der Fahrbahnoberfläche verzahnen. Aber ebenso wie es an Ostern schon schön warm sein kann, gibt es auch Sommerreifen, die unter sieben Grad auf trockener Straße noch genügend Grip bieten.

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Silica

Die Kieselsäure Silica ist ein in der Gummimischung enthaltener Füllstoff. Er wird verwendet, um einen spürbar geringeren Rollwiderstand, ein verbessertes Nässeverhalten und eine höhere Laufleistung des Reifens zu erzielen. Diese Chemietechnologie verhalf den Reifen zu einer Verbesserung des gesamten Leistungsspektrums. Dies machte sich insbesondere bei der Entwicklung von Winterreifenmischungen positiv bemerkbar.

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Sitzposition

Nach langen Autofahrten fühlt man sich oft wie gerädert und hat meist starke Verspannungen. Das liegt oft an der falschen Sitzposition. Die häufigsten Fehler bei der Sitzeinstellung sind z.B.: die Sitzlehne ist zu weit nach hinten geklappt, oder man sitzt mit dem Gesäß zu weit vorn. So stellen Sie Ihren Sitz optimal ein:

  • Die Sitzlehne sollte nicht zu weit nach hinten gekippt sein, der Neigungswinkel zwischen Rückenlehne und Sitzfläche sollte ca. 100 Grad betragen
  • Das Gesäß sollte so nah wie möglich an der Rückenlehne sein
  • Der Abstand zu Pedalen sollte so eingestellt sein, dass beim durchdrücken die Kniegelenke noch leicht angewinkelt sind
  • Das Lenkrad sollte mit leicht angewinkelten Armen bedient werden können
  • Die Sitzhöhe sollte so gewählt sein, dass man eine freie, uneingeschränkte Sicht hat
  • Die Kopfstütze muss so eingestellt sein, dass sie den ganzen Kopf stützen kann, der Abstand zum Kopf sollte ca. 2 cm betragen.

Die richtige Sitzposition spielt nicht zuletzt eine wichtige Rolle im Falle eines Unfalls. Nur wenn Ihr Sitz wirklich richtig eingestellt ist, können Sie optimal geschützt werden.

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Slick

Ein Slick ist ein profilloser Rennreifen, der in der DTM im Motorsport auf trockener Straße eingesetzt wird.

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Sommerreifen

Sommerreifen sind die ideale Bereifung für die warmen Monate im Jahr. Die Faustregel ist O bis O. Von Ostern bis Oktober ist Sommerreifenzeit. Die für Ihr Fahrzeug zulässigen Sommerreifen können Sie Ihrem Kfz-Schein entnehmen – oder fragen Sie einfach Ihren Reifenhändler, er ist Ihnen gerne behilflich. Achten Sie bei Sommerreifen auf die Profiltiefe – der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor, allerdings verlieren Reifen mit weniger als 3 mm Profiltiefe schon enorm an Straßenhaftung.

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Spikes

Früher war die Lauffläche von Winterreifen mit speziellen Nägeln, den so genannten Spikes versehen. Spikes wurden 1975 in Deutschland verboten und sind heute nur noch mit Einschränkungen in skandinavischen Ländern erlaubt.

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Spurwechselassistent

Der Spurwechselassistent unterstützt den Fahrer beim Fahrspurwechsel: Er warnt vor schnell herannahenden Fahrzeugen und jenen im toten Winkel.

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Spurhalteassistent

Dieses Fahrerassistenzsystem hilft dabei, in der Fahrspur zu bleiben.

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Sport Utility Vehicles (SUV) und Off-Road-Fahrzeuge

Fahrer von Geländewagen glauben oft, dass sie keine Winterreifen montieren müssen, weil sie Allradantrieb haben und ihre Reifen grobstolliger sind. Doch auch Geländewagen und Sport Utility Vehicles (SUV) sind genauso wie andere Fahrzeuge auf Winterreifen angewiesen. Der Vierradantrieb sorgt zwar auch auf winterlichen Fahrbahnen für ein Fortkommen, doch ohne Winterreifen sind weder gute Bremsleistungen noch ein zuverlässiges Lenkverhalten gesichert. Die M+S-Kennzeichnung an den Reifen reicht hier nicht aus. M+S steht für Matsch und Schnee und wird bei Geländewagenreifen fast immer verwendet. So gibt es Reifen, die für die sportlichen SUV vorgesehen sind und keinerlei Lamellierung aufweisen. Diese Reifen sind für den reinen Sommereinsatz auf schnellen, schweren Fahrzeugen vorgesehen, besitzen aber keine Wintereigenschaften. Wer einen SUV oder Geländewagen fährt, sollte beim Reifenkauf für den Winter unbedingt darauf achten, dass die Reifen auch für winterliches Wetter tauglich sind. Bei der Auswahl geeigneter Winterreifen ist das Schneeflockensymbol eine gute Orientierungshilfe.

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Spritsparen

Die regelmäßige Einstellung des richtigen Reifendrucks hilft beim Spritsparen, da der Rollwiderstand verringert.

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Stahlgürtel

Unter der Lauffläche, direkt über der Karkasse liegen mehrere Cord-ähnliche Lagen aus dünnen Stahldrähten. Diese so genannten Gürtelfäden liegen im spitzen Winkel zur Lauffläche des Reifens. Der Gürtel sorgt für die Stabilität des Reifens und optimiert eine Vielzahl von Eigenschaften, wie die Verringerung des Rollwiderstandes und dadurch die Temperatur im Reifen. Der gesamte Reifen wird fahrstabil, die Lenkpräzision ist hervorragend. Der Gürtel wurde bereits aus verschiedenen Materialien hergestellt. So verwendete man in den Anfängen der Reifenherstellung Textilcord. In modernen Hochleistungsreifen werden heute sogar Aramidfasern (Kohlestofffasern) verwendet. Letztendlich ist die Verwendung des Stahlgürtels heute jedoch die Regel und wird in der Reifenherstellung praktiziert.

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Standheizung

Die Standheizung wird zum Beheizen oder Lüften des Fahrzeuginnenraumes genutzt. Sie benötigt dabei nicht den laufenden Motor. Die Aktivierung des Heizgerätes erfolgt per Zeitschaltuhr, Fernbedienung oder Telefon bequem von zu Hause aus. Damit wird das Heizgerät durch Kraftstoff bestromt und erhitzt und erwärmt nach und nach das vorbeilaufende Kühlwasser. Durch die Zirkulation im Wasserkreislauf gelangt das heiße Wasser dann zur Fahrzeugheizung, welche dies umsetzt und warme Luft ins Fahrzeuginnere bläst. Gleichzeitig wird auch der Motor vorgeheizt. Eine Standheizung besitzt neben der Heizfunktion auch eine Lüftungsfunktion, die im Sommer für eine angenehme Temperatur sorgen kann.

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Starthilfe

Nicht selten kommt es vor, dass die Autobatterie versagt und man auf Starthilfe angewiesen ist. Unter Starthilfe versteht man bei Kraftfahrzeugen das Neustarten des Motors. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu gehören das Startladegerät, die Starthilfe mit Unterstützung der Batterie eines anderen Fahrzeuges, oder auch das Abschleppen, oder Anschieben.

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Sturz

Unter Sturz versteht man die Neigung des Rades senkrecht zur Fahrbahn. Ist das Rad oben nach außen geneigt, dann ist der Sturz positiv (+); bei oberer Neigung des Rades nach innen ist der Sturz negativ (-). Diese Schrägstellung hat mehrere Effekte: Das Radlager wird entlastet, die Flatterneigung der Räder wird vermindert und die Seitenführung wird verbessert.

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StVO (Straßenverkehrsordnung)

Der Verordnungsgeber hat die auch bislang schon geltende Pflicht, die Ausrüstung von Kfz an die Wetterverhältnisse anzupassen, nun ausdrücklich in der Straßen-Verkehrsordnung (StVO) hervorgehoben. Diese Klarstellung trat am 01.05.2006 in Kraft. § 2 Abs. 3a StVO lautet wie folgt: „Bei Kraftfahrzeugen ist die Ausrüstung an die Wetterverhältnisse anzupassen. Hierzu gehören insbesondere eine geeignete Bereifung und Frostschutzmittel in der Scheibenwaschanlage. Wer ein kennzeichnungspflichtiges Fahrzeug mit gefährlichen Gütern führt, muss bei einer Sichtweite unter 50 m, bei Schneeglätte oder Glatteis jede Gefährdung anderer ausschließen und wenn nötig den nächsten geeigneten Platz zum Parken aufsuchen.“ Seitens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung wird betont, dass damit keine so genannte „Winterreifenpflicht“ verbunden ist. Allerdings muss – weiterhin – bei plötzlich eintretenden winterlichen Wetterverhältnissen und ungeeigneter Bereifung notfalls auf die Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr verzichtet werden. Ob die jeweilige Bereifung geeignet ist, hängt vom konkreten Einzelfall (Wetter und Zustand der Reifen) ab. Verstöße werden mit einem Bußgeld von 20 Euro geahndet. Bei Behinderung des Verkehrs sind sogar 40 Euro fällig. Bußgelder gab es auch schon früher, neu ist, dass diese jetzt ausdrücklich im Bußgeldkatalog aufgenommen wurden. Wichtig: Der neue § 2 Abs. 3a, gilt nicht nur für den Winter, sondern für alle Wetterverhältnisse.

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Sägezahn

Durch ungleichmäßige Abnutzung der Profilblöcke werden diese in Laufrichtung verformt. Es kommt verstärkt zu Vibrationen und damit zu einem starken Anstieg der Geräuschentwicklung. Dieser Bildung von so genannten Sägezähnen kann man durch rechtzeitiges Wechseln der Reifen zwischen Vorder- und Hinterachse vorbeugen.

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Tachometer

Ein Tachometer misst die gefahrenen Kilometer und die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges. Der Tachometer ist bei allen Fahrzeugen vorgeschrieben, die mehr als 25 km/h fahren können.

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Temperaturen

Jede Gummimischung hat seinen eigenen Reibkoeffizienten oder Reibbeiwert, der die Haftung des Reifens auf der Straße definiert. Mehrere Kautschuksorten mit unterschiedlichem Temperaturverhalten werden daher zu einer Mischung zusammengefügt, die über einen möglichst breiten Temperaturbereich möglichst hohe Reibbeiwerte sichert. Durch den Zusatz von Silica in der Laufflächenmischung lassen sich sogar bei unterschiedlichen Temperaturen Reibwert-Höchstwerte erzielen.

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Tempomat

Mit Hilfe des Tempomats (auch elektronische Geschwindigkeitsreglungsanlage genannt) können per Knopfdruck beliebige Geschwindigkeiten weitgehend konstant gefahren werden. Dadurch wird der Fahrer besonders beim Einhalten der Geschwindigkeitsbegrenzung und bei langen Fahrten entlastet. Ein kurzer Druck auf das Bremspedal genügt um das System abzuschalten.

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Tiptronic

Tiptronic ist eine besondere Form von der normalen Automatik-Schaltung. Mit dieser speziellen Schaltung kann man problemlos vom Automatikbetrieb zum Tipp-Schalten wechseln. Vorteile von Tiptronic gegenüber normalen Automatikgetrieben ergeben sich vor allem für sportliche Fahrer.

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Tragfähigkeitsindex

Tragfähigkeitsindex, auch Lastindex oder Load-Index genannt ist eine zwei- bis dreistellige Zahl am Ende der Größenbezeichnung: z.B. 205/55 R 16 91 V. Die Zahl 91 (615 kg) kennzeichnet die maximale Tragfähigkeit des Reifens in Abhängigkeit der spezifizierten Geschwindigkeit.

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Tread-Wear-Indikator

Tread-Wear-Indikator (TWI) ist die Bezeichnung für in der Lauffläche integrierte Abriebindikatoren. Diese bilden schmale durchgehende, 1,6 mm dicke Stege. Der Tread Wear Indicator (TWI) wird im Profil sichtbar, sowie die Mindestprofiltiefe erreicht ist. Die Lage der Indikatoren ist ganz oben auf der Seitenwand gekennzeichnet.

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Übersteuern

Mit dem Begriff Übersteuern bezeichnet man grundsätzlich das seitliche Ausbrechen des Hecks. Dieses geschieht zum Beispiel beim Gaswegnehmen in Kurven, wenn die Hinterräder entlastet werden. Heckgetriebene Fahrzeuge lassen sich (bei ausreichender Leistung) aber auch durch Gas geben in Kurven zum Übersteuern bewegen. Dabei sorgt der Leistungsüberschuss an den Hinterrädern dafür, dass die Reifen die entstehenden Querkräfte nicht mehr voll übertragen können und das Heck (einfach gesagt) ausbricht. Besonders bei Rallyes nutzen Profis dieses Driften, um auf rutschigem Untergrund Kurven schnell und kontrolliert zu bewältigen.

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UHP- Reifen

UHP-Reifen sind Hochgeschwindigkeitsreifen, die Abkürzung steht für „Ultra High Performance“.

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Unfall mit Mietwagen

Werden Mietwagenfahrer in einen Unfall verwickelt, sollten Sie immer die Polizei rufen. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass sie alle aus der Kollision resultierenden Schäden selbst zahlen müssen. Mietwagen sind nicht automatisch Vollkaskoversichert, der Vollkaskoschutz ist oft nur gegen Aufpreis erhältlich, und meist ist eine Klausel im Mietvertrag enthalten, die die Einschaltung der Polizei vorschreibt. Wie der Wagen versichert ist und in welcher Höhe eine Selbstbeteiligung besteht, sollte unbedingt vorher geklärt werden.

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Untersteuern

Typisches Fahrverhalten bei frontgetriebenen Autos: In schnell angefahrenen Kurven schiebt sich der Wagen über die eingeschlagenen Vorderräder geradeaus zum Kurvenrand. Gegenteil: Übersteuern, wobei das Fahrzeug mit dem Heck ausbricht und sich im Extremfall dreht. Zum Merken: Untersteuern bedeutet zu wenig Kurvenradius, übersteuern zu viel Kurvenradius.

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Unwucht

Unwuchten, die z. B. durch geringe Schwankungen der Materialdichte des Reifens ausgelöst werden können, werden durch das Anbringen von Gegengewichten an der Felge beseitigt.

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Überrollbügel

Überrollbügel sind Metallkonstruktionen die bei einem Überschlag des Fahrzeuges verhindern sollen, dass das Fahrzeugdach eingedrückt wird und ein Überlebensraum bestehen bleibt. Meist sind Überrollbügel in Cabriolets, getunten Fahrzeugen, Renn- und Ralleyfahrzeugen eingebaut.

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Ventil

Man unterscheidet zwei Arten von Ventilen: Gummiventile, die das Felgenloch selbst abdichten. Schraubventile, die zum Abdichten einen Dichtring verwenden. Achtung: Ventile sind sehr empfindlich gegen Schmutz, Staub und Feuchtigkeit. Deshalb sollte das Ventilkäppchen immer fest aufgeschraubt sein.

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Ventilkappen

Achten Sie bei einem regelmäßigen Reifencheck darauf, dass auf allen vier Rädern Ventilkappen vorhanden sind. Diese schützen das Ventil vor Verschmutzung. Praktisch sind so genannte Ventilverlängerungen. Diese speziellen Ventilkappen schützen das Ventil vor Dreck, müssen aber zum Luftdruck prüfen nicht abgeschraubt werden. Wenn Sie schwarze Ventilkappen auf Ihren Ventilen haben, haben Sie normale Luft in Ihren Reifen. Bunte Ventilkappen haben nur Reifen mit einer Gasfüllung.

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Verbandkasten

Kfz-Verbandkästen gibt es in der Grundausstattung ab 9,95 Euro. Der Verbandkasten muss enthalten: Heftpflaster, acht Wundschnellverbände, drei mittlere und ein großes Verbandpäckchen, zwei Verbandtücher für Brandwunden, ein Standard-Verbandtuch, sechs Kompressen, fünf Mull- oder Fixierbinden unterschiedlicher Größe, zwei Dreiecktücher, vier Paar Einmalhandschuhe, Rettungsdecke, Erste-Hilfe-Schere und eine Erste-Hilfe-Broschüre.

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Verkehrskontrolle

Eine Verkehrskontrolle kann in Deutschland jederzeit und überall von einem Polizeibeamten ohne einen besonderen Anlass durchgeführt werden. Bei der Verkehrskontrolle können Polizeibeamte beispielsweise folgende Dinge kontrollieren:

  • Fahrtüchtigkeit des Fahrzeugführers
  • Führerschein und Fahrzeugpapiere
  • Zustand des Fahrzeuges
  • Beladung
  • Ausrüstung

Wenn das Zeichen zum Anhalten (z.B. durch eine Winkerkelle) ignoriert wird, ist das in Deutschland eine Verkehrsordnungswidrigkeit.

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Verkehrszeichenassistent

Mit einer Kamera erkennt dieses Fahrerassistenzsystem auftauchende Verkehrszeichen und zeigt diese dem Fahrer an.

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Verschleiß

Beim alltäglichen Fahren und Bremsen mit dem Auto nutzt die Oberfläche der Reifen ab, man spricht hierbei von Abrieb oder Verschleiß.

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Verschleißanzeiger

Verschleißanzeiger (Tread-Wear-Indikator (TWI)) sind in der Lauffläche integrierte Abriebindikatoren. Diese bilden schmale durchgehende, 1,6 mm dicke Stege. Der Tread Wear Indicator (TWI) wird im Profil sichtbar, sowie die Mindestprofiltiefe erreicht ist. Die Lage der Indikatoren ist ganz oben auf der Seitenwand gekennzeichnet.

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Verzahnung

Unzählige Einschnitte in das Reifenprofil erzeugen feinste Kanten, die den Verzahnungseffekt von Reifen und Fahrbahn gewährleisten.

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Vignette

Mautgebühren werden in vielen Ländern in Form von einer Vignette bezahlt. Die Vignette ist ein Aufkleber, der in die Windschutzscheibe geklebt wird. Die Vignette ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt und kostet je nach Land und Gewichtsklasse ca. zwischen 10 Euro und 70 Euro. In folgenden Ländern müssen Vignette gekauft werden: Österreich, Schweiz, Tschechien, Slowakei und Italien.

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Vollkasko

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichtversicherung, kann man auch eine freiwillige Vollkaskoversicherung abschließen. Sie deckt weit mehr Schäden ab, als die übliche Teilkasko, z.B. Zerstörung und Verlust des Fahrzeuges, Mut- oder böswillige Zerstörung durch Fremde, Unfallschäden am eigenen Fahrzeug, Brand und Explosion. Dabei richtet sich die Höhe des Versicherungsbetrages, nach der Höhe der Selbstbeteiligung, der Typenklasseneinstufung (z.B. Kleinwagen, Combi, Cabrio) und dem Schadensfreiheitsrabatt (Rabatt auf die Grundprämie – richtet sich nach den schadenfrei gefahrenen Jahren).

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Vulkanisation

In der Heiz- oder Vulkanisationspresse werden die einzelnen Bauteile fest miteinander verbunden und aus dem plastischen Kautschuk wird elastischer Gummi. Dies geschieht dadurch, dass der in die Mischung eingebrachte Schwefel so genannte Schwefelbrücken zwischen den langen Kautschukmolekülen bildet und so dafür sorgt, dass sich die Moleküle elastisch verformen können. Dies ist der eigentliche Vorgang des „Reifenbackens“, in dessen Verlauf auch das Profil durch die Vulkanisationsform auf den Laufstreifen aufgeprägt wird.

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Walkarbeit

Durch periodisches Einfedern aufgrund des Abrollvorgangs wird der Reifen verformt. Die Gewebelagen des Reifenunterbaus reiben aneinander (walken), dadurch wird Hitze freigesetzt und Rollwiderstand erzeugt. Ist z. B. der Luftdruck zu gering, kann der Reifen durch übermäßiges Walken überhitzen und zerstört werden.

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Warnblinker

In gefahren Situationen wird oft die Warnblinkanlage eingesetzt, damit andere Autofahrer vorzeitig gewarnt werden. Bei Betätigung der Warnblinker, leuchten alle Blinker gleichzeitig auf. Beim Fahren werden die Warnblinker in Deutschland beim abrupten Abbremsen z.B. vor einem Stauende verwendet. In Österreich ist dies verboten.

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Warndreieck

Das Warndreieck dient zur Absicherung von Unfall- und Pannenstellen. In Deutschland ist es Pflicht ein Warndreieck mitzuführen. Das Warndreieck besteht aus drei reflektierenden roten Balken. In dem inneren weißen Dreieck ist ein Ausrufezeichen abgebildet. Bei der Verwendung des Warndreiecks sollte man folgende Punkte beachten:

  • Man sollte das Warndreieck min. 100 m vor der Gefahrenzone und gut erkennbar aufstellen, bei Kurven ist das Warndreieck vor der Kurve aufzustellen
  • Die Verpackung des aufgestellten Warndreiecks sollte man auf dem Fahrersitz legen, damit es nicht vergisst wieder mitzunehmen
  • Des Weiteren ist nicht nur das Dreieck aufzustellen, sondern auch die Warnblinkanlage einzuschalten
  • Bei Rückkehr zur Gefahrenzone sollte man sich möglichst  hinter der Leitplanke aufhalten und eine Warnweste tragen.

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Warnwesten

Seit Anfang 2005 ist es in verschiedenen EU-Ländern Pflicht, eine Warnweste mitzuführen (z.B. Finnland, Italien, Österreich, Portugal und Spanien). Im Falle eines Unfalls oder einer Panne muss in diesen Ländern eine Warnweste noch im Auto angezogen werden, um andere Autofahrer frühzeitig zu warnen und für die anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu sein. Zu beachten ist, dass die Warnweste im Notfall sofort greifbar ist (Aufbewahrung am besten unter dem Fahrersitz). Bei nicht Mitführung der Warnweste, können bis zu 90 Euro Bußgeld drohen. Seit 2014 ist es auch in Deutschland Pflicht, Warnwesten im Fahrzeug mitzuführen.

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Wasserverdrängung

Die Positivblöcke des Reifenprofils führen bei nasser Straßenoberfläche das Wasser durch die Drainagerillen ab. Beispielsweise werden bei etwa 80 km/h bis zu 20 Liter Wasser pro Sekunde kanalisiert.

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Wegfahrsperre

Die Wegfahrsperre im Auto dient als Schutz vor Diebstahl. Seit dem 1. Januar 1998 gibt es eine neue Regelung bezüglich der elektronischen Wegfahrsperre bei Neuwagen, d.h. alle neu zugelassenen Pkw in Deutschland müssen mit einer elektronischen Wegfahrsperre ausgerüstet sein. Nach der Abschaltung des Motors wird die Wegfahrsperre automatisch aktiviert. Die Kraftstoffzufuhr wird durch ein elektronisches Steuergerät blockiert und erst wieder instand gesetzt, wenn der passende Zündschlüssel verwendet wird. Der jeweilige Zündschlüssel beinhaltet einen individuellen Chip mit einem entsprechenden Code, der mit dem Steuergerät kommuniziert.

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Wert von Autos nach Unfällen

Nach Unfällen wird oft darüber diskutiert, wie lange ein Auto noch als neu beziehungsweise neuwertig zu betrachten ist. Hintergrund ist, dass Geschädigte, die mit einem fast neuen Fahrzeug einen unverschuldeten Unfall hatten, einen Neuwagen als Ersatz wollen, um nicht kurz nach dem Autokauf mit einem reparierten Fahrzeug fahren zu müssen. Im nun entschiedenen Fall hatte der Besitzer eines Citroen C5 Kombi ziemlich genau zwei Monate nach dem Kauf bei einer Laufleistung von 1484 Kilometern einen unverschuldeten Verkehrsunfall erlitten, wobei Reparaturkosten unter Einsatz von Richtbank von über 10.000 Euro geschätzt wurden. Er weigerte sich gegenüber der Versicherung des Unfallverursachers, sich mit dieser doch erheblichen Reparatur und dem Ersatz dieser Kosten abzufinden, und verlangte ein neues Auto. Das Landgericht Leipzig lehnte seinen Wunsch ab. Unter Verweis auf andere gerichtliche Entscheidungen sei bezüglich des Anspruches auf ein Neufahrzeug eine strenge Linie zu ziehen. Ist der Wagen älter als einen Monat und beträgt die Fahrleistung mehr als 1000 Kilometer, muss sich der Autofahrer wohl oder übel mit der Reparatur zufrieden geben. Der Anspruch auf Schadenersatz ist damit auf die Reparaturkosten beschränkt (LG Leipzig 13 O 5594/04, SVR 2005) Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 2005 Nr. 252

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Wintercheck

Wenn die Temperaturen sinken und es anfängt zu frieren ist es Zeit auf Winterreifen umzurüsten. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass mit dem Umrüsten alleine die Sache noch nicht getan ist. Damit Sie wirklich gut vorbereitet in den Winter starten können sollten Sie folgende Checkliste beachten:

  • Winterreifen aufziehen – Sicherheitsprofiltiefe 4 mm
  • Luftdruck überprüfen (den korrekten Wert finden Sie im Tankdeckel, im Türhholm oder in der Betriebsanleitung)
  • Ersatzrad prüfen und evtl. Luft nachfüllen
  • Ventilkappen überprüfen
  • Bremsflüssigkeit prüfen
  • Lichttest
  • Scheinwerfer säubern
  • Batterie checken
  • Kühlerfrostschutz nachfüllen
  • Frostschutz für die Scheibenwaschanlage
  • Scheibenwischer säubern oder austauschen
  • Immer griffbereit: Türschloss-Enteiser, Eiskratzer und Anti-Beschlagtuch (Der Türschlossenteiser gehört nicht ins Auto, sondern in die Handtasche!)
  • Türdichtungen einfetten
  • Schneeketten bereit halten – vor allem in Bergregionen

Warnweste – damit Sie bei einer Panne schnell gesehen werden

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Winterreifen

Winterreifenzeit ist von O bis O – von Oktober bis Ostern. Auf Grund einer speziellen Gummimischung sind Winterreifen für Kälte und Nässe geeignet. Sie haben bei niedrigeren Temperaturen eine wesentlich bessere Straßenhaftung. Die Straßenhaftung bestimmt die Länge Ihres Bremsweges, der durch Winterreifen im Winter wesentlich verkürzt wird. Damit Winterreifen auf nasser Fahrbahn gut greifen, sollten sie mindestens 4 mm Profil haben.

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Wulst

Der Wulst hat die wichtige Aufgabe, den Reifen sicher und stabil auf der Felge zu halten. Er funktioniert wie ein Ring und enthält einen oder mehrere Drahtkerne mit den darumgelegten Enden der Karkassenfäden.

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Xenonlicht

Xenonlicht wird als Scheinwerferlicht eingesetzt und funktioniert – im Gegensatz zu herkömmlichen Lichtquellen – nicht mit einem glühenden Draht, sondern durch einen zwischen zwei Polen überspringenden Lichtbogen. Dieser erhöht die Lichtleistung um mehr als das doppelte. Xenonlicht ist in Fachkreisen aufgrund seiner wesentlich erhöhten Blendwirkung umstritten.

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Zuheizer

Da bei Dieselmotoren wenig nutzbare Wärme zur Fahrzeugbeheizung abgegeben wird, sind nahezu alle Diesel-Fahrzeuge ab Werk mit einem so genannten Zuheizer ausgestattet. Dieser funktioniert wie eine Standheizung, benötigt aber den laufenden Motor. Eine Aufrüstung zur vollwertigen Standheizung ist relativ kostengünstig möglich: Alle modernen Dieselfahrzeuge, die einen kraftstoffgetriebenen Zuheizer (im Gegensatz zum elektrischen Zuheizer) eingebaut haben, können preiswert zu ein

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Zulässiges Gesamtgewicht

Das zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeuges gibt an, mit wie viel Gewicht ein Fahrzeug maximal (inklusive der Fahrgäste) beladen werden darf. Besonders zur Ferienzeit wird das Gewicht der Ladung oft unterschätzt. Die technisch zulässige Gesamtmasse finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein bzw. in der Zulassungsbescheinigung (neue Bezeichnung für Fahrzeugschein) – das Gesamtgewicht richtet sich nach Fahrzeugtyp, d.h. Kleinwagen haben ein niedrigeres zulässiges Gesamtgewicht.

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Zylinder

Im Zylinder bewegt sich der Kolben des Motors auf und ab. Dort findet auch die Verbrennung des Treibstoffs statt. Gebräuchlich sind Motoren mit Vierzylindern oder bei kleineren Fahrzeugen auch mit Dreizylindern. Größere Automodelle verfügen aber auch über Sechs-, Acht-, Zehn- oder sogar Zwölfzylinder.

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Zylinderkopfdichtung

Wie aus dem Wort hervorgeht schließt die Zylinderkopfdichtung, den Verbrennungsraum des Motors gasdicht ab. Außerdem hat sie die Aufgabe den Übertritt von Kühlwasser und Motoröl aus den entsprechenden Schläuchen in den Verbrennungsraum zu verhindern. Die Ausführung der Zylinderkopfdichtung richtet sich nach Art des Motors, Zweitakt-Motoren benötigen beispielsweise eine einfache Zylinderkopfdichtung.

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