Qualitätsreifen sorgen für Sicherheit

Tests belegen, dass Qualitätsreifen die Unfallzahl verringern und die Unfallschwere mindern können.

Den richtigen Reifen zu finden, ist für viele Autofahrende nicht leicht: Die Preisunterschiede sind groß, dabei sind doch letztlich alle schwarz und rund. Oder doch nicht? Ein kurzer Bremsweg ist das A und O, wenn es um Reifen geht. Und beim Bremsweg ist die Spanne ähnlich groß wie beim Preis.

Tests belegen, dass Qualitätsreifen die Unfallzahl verringern und die Unfallschwere mindern können.

Das wichtigste Sicherheitskriterium ist ein kurzer Bremsweg, besonders auf glatten Fahrbahnen (nass, verschneit, vereist), aber auch auf dem Trockenen. Hier zeigt sich der wesentliche Unterschied zwischen guten und weniger guten Reifen. Reifentests von Automobilclubs belegen, dass Billigreifen einen bis zu 40 Prozent längeren Bremsweg haben können. So kann z. B. der Testsieger des diesjährigen ADAC-Sommerreifentests aus 100 km/h auf nasser Fahrbahn einen Bremsweg von 54,1 Metern vorweisen, während der schlechteste Reifen im Test unter gleichen Bedingungen 92,2 Meter benötigt, bis das Auto steht.

Der Preis darf beim Reifenkauf nicht zum alleinigen Entscheidungskriterium werden

Abgesehen von dem Sicherheitsgewinn durch einen kürzeren Bremsweg, hat die DEKRA im Rahmen einer Untersuchung festgestellt, dass Reifen einen großen Einfluss auf das Unfallgeschehen haben. Das Resultat: Qualitativ hochwertige Reifen mindern Unfallschäden. In 30 Prozent der Verkehrsunfälle mit Personenschäden hätte die Kollisionsgeschwindigkeit deutlich reduziert werden können, was sich auf die Verletzungsschwere auswirkt. Fünf Prozent aller Unfälle wären durch bessere Reifen vollständig vermeidbar.