Reifen und Fahrerassistenzsysteme

Moderne Autos sind mit zahlreichen Sicherheitssystemen ausgestattet. Das Anti-Blockier-System ABS gehört heute bei jedem Neufahrzeug zum Standard und auch das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP ist in den meisten Pkw vorhanden. Weitere Fahrerassistenzsysteme (FAS) wie z. B. der Notbremsassistent werden immer häufiger verbaut.

Im Zusammenspiel mit diesen Systemen spielen gute Reifen eine wichtige Rolle: Denn ohne eine gute Bereifung sind diese Systeme nahezu machtlos.

Schließlich stellen Reifen die Verbindung des Autos zur Straße dar und führen letztlich die „Befehle“ von ABS, ESP und Co. aus. Ist man mit Winterreifen im Sommer, Sommerreifen im Winter oder mit qualitativ schlechten Reifen unterwegs, kann auch das entsprechende Sicherheitssystem seine Leistung nicht voll entfalten.

 

Wie funktionieren Fahrerassistenzsysteme und was leisten sie?

So können Fahrerassistenzsysteme das Unfallrisiko senkenABS-Kontrollleuchte

Fahrerassistenzsysteme (FAS) sorgen für Sicherheit beim Autofahren: Rund 90% der Unfälle passieren aufgrund von menschlichen Fehleinschätzungen. Diese Unfallzahlen können durch den Einsatz von FAS reduziert werden, da diese frühzeitig vor Gefahrensituationen warnen.
Wie können FAS dem Autofahrer eine Hilfe sein? FAS basieren auf verschiedenen Arten von Sensoren: Beispielsweise werden Ultraschall und Radar für die Parkassistenten genutzt, Radar für den Abstandswarner sowie Sensoren und Kameras für den Spurhalteassistenten und das Notbremssystem.

Fahrerassistenzsysteme in der Übersicht

Seit 2014 ist der Einbau des elektronischen Fahrstabilitätsregelsystems (ESP) bei Neufahrzeugen Pflicht. Je nach Fahrstrecke, Fahrdauer und Fahrstil sind aber auch zusätzliche FAS sinnvoll. Diese FAS warnen aber nicht nur vor Gefahren, sie tragen auch zum Fahrkomfort bei.

  • Der vorrauschauende Notbremsassistent warnt vor Auffahrunfällen. Fährt man dem Vordermann zu dicht auf, oder erkennt das System, dass das Bremsen nicht ausreicht, unterstützt das System beim Bremsen um eine Kollision zu vermeiden oder zumindest die Stärke des Aufpralls zu verringern.
  • Der Abstandsregler erkennt, wie viel Abstand zum Vordermann vorhanden ist und unterstützt durch selbsttätiges Gaswegnehmen oder Beschleunigen. Das funktioniert auch im Stau beim Stop & Go.
  • Der Spurwechselassistent erkennt, ob sich Fahrzeuge im toten Winkel befinden, warnt den Fahrer und hilft so, Unfälle zum Beispiel beim Spurwechsel zu vermeiden.
  • Der Spurhalteassistent erkennt die Fahrbahnmarkierungen und warnt entweder vor Verlassen der Fahrbahn oder lenkt sogar gegen.
  • Das beliebteste System ist der Parkassistent. Er misst automatisch Parklücken aus und hilft beim Einparken durch das Einschlagen des Lenkrads im richtigen Moment.
  • Der Lichtassistent leuchtet die Straße optimal aus, ohne andere zu blenden.
  • Der Verkehrszeichenassistent erkennt Geschwindigkeitsbegrenzungen und blendet das Verkehrszeichen im Display ein. So weiß der Autofahrer immer, welches Tempo vorgeschrieben ist.
  • Der Müdigkeitswarner kann durch das Lenkverhalten des Fahrers erkennen, ob der Fahrer müde ist. Das System warnt dann und empfiehlt eine Pause.
  • Der Nachtsichtassistent scannt die Umgebung mit Infrarot ab und stellt das Geschehen auf einem Bildschirm dar. Werden Personen erkannt, warnt das System den Fahrer.

 

Welche Fahrerassistenzsysteme sind für wen geeignet?

Weitere Informationen zu Fahrerassistenzsystemen gibt es auf https://bester-beifahrer.de/

Dort unterstützt ein Test dabei herauszufinden, welche Systeme zum eigenen Fahrverhalten passen:
https://bester-beifahrer.de/profiltest/