Sommerreifen im Sommer

Sommerreifen heißen Sommerreifen, weil sie die ideale Bereifung für den Sommer sind. Aber was macht einen Sommerreifen überhaupt aus?

Die Gummimischung:

Die Gummimischung der Sommerspezialisten ist im Vergleich zu der von Winterreifen deutlich härter. Das hat einen Grund: Sommerreifen sind extremen Temperaturen ausgesetzt. Einerseits wird der Asphalt im Sommer oft stark von der Sonne erhitzt, andererseits erhitzt der Reifen selbst durch die ständige Reibung, gerade bei hohen Geschwindigkeiten.

Das harte Gummi sorgt dafür, dass der Sommerreifen den Temperaturen Stand hält und nicht zu schnell abreibt – und das Fahrzeug bei einer Bremsung so schnell wie möglich zum Stillstand kommt.

Zur Sommerreifen-Rätselpause

Das Profil:

Neben der Gummimischung ist auch das Profil auf sommerliche Straßenverhältnisse ausgelegt. Sommerreifen sind sehr grobstollig, d. h. sie haben breite Profile mit viel Volumen, um auf nassen Straßen möglichst schnell möglichst viel Wasser abzutransportieren.

Das schützt vor gefährlichen Aquaplaningsituationen.

Die Vorteile von Sommerreifen im Sommer:

  • kurze Bremswege auf trockener und nasser Straße
  • geringer Abrieb und damit gute Laufleistung der Reifen
  • geringer Spritverbrauch
  • gute Ableitung von Wasser