Was macht gute Reifen aus?

Billig-Importreifen weisen oft einen deutlich längeren Bremsweg als Qualitätsreifen auf.

Das wichtigste Kriterium für gute Reifen ist ein kurzer Bremsweg auf trockener und vor allem nasser Straße.

Aber es gibt natürlich noch weitere Faktoren, die die Qualität eines Reifens beeinflussen. Dazu zählen z. B. der Spritverbrauch, der Verschleiß und die Geräuschentwicklung.

Markenhersteller investieren viel Zeit und Geld in die Forschung und Entwicklung guter Reifen. Damit sie noch einen kürzeren Bremsweg aufweisen und noch besser mit dem Fahrwerk und den Fahrerassistenzsystemen zusammenspielen. Nur so können Reifen eine gute Sicherheit bieten. Regelmäßige Reifentests zeigen: Markenhersteller haben hier definitiv die Nase vorn. Ihre Reifen sind solide und bieten gute Werte – schließlich haben die großen Hersteller einen Namen zu verlieren. Skeptisch sollte man bei Billigreifen aus Fernost werden – sie schneiden in Reifentests regelmäßig schlecht ab. Dabei haben Billigprodukte nicht nur einen längeren Bremsweg, sondern versagen sogar unter hoher Belastung komplett.

Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen der Abteilung „Forschung und Entwicklung“ von Continental Reifen Deutschland.

Übrigens: Gute Reifen sind wichtig für das Zusammenspiel mit Fahrerassistenzsystemen.

Expertentipp

Christian Koch, Reifensachverständiger der DEKRA Automobil GmbH:

„Ein guter Reifen muss verschiedene, oft sich widersprechende Eigenschaften erfüllen, zum Beispiel Nassgriff, Rollwiderstand und Laufleistung. Den optimalen Kompromiss zu finden, bedarf eines hohen Aufwands in Forschung und Entwicklung. Aktuelle Ergebnisse von Reifentests zeigen erneut, dass Markenhersteller die verschiedenen Anforderungen besser unter einen Hut bringen.“