Professioneller Räderwechsel: Fachbetriebe sind gefordert

Wer kennt das nicht: Reifen werden online gekauft und im Frühjahr und Herbst selber gewechselt. Wie kann man dem als Fachbetrieb entgegenwirken? An erster Stelle stehen hier Aufklärung und guter Service. Die Initiative Reifenqualität – „Ich fahr‘ auf Nummer sicher!“ des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) und seiner Partner informiert Autofahrer regelmäßig, dass die Reifen ein wichtiger Sicherheitsfaktor sind und nicht nur die Wahl eines Qualitätsreifens, sondern auch die Wartung eine wichtige Rolle spielen. Hier ist jede Fachwerkstatt gefordert, bei der Umrüstung mit gutem Beispiel voranzugehen, die einzelnen Arbeitsschritte akkurat auszuführen und die eigenen Kunden über die Gründe für den professionellen Reifenwechsel zu informieren.

 

Fünf gute Gründe für den professionellen Reifenwechsel für Ihre Argumentation

  1. Reifencheck beim Wechsel: In der Fachwerkstatt werden die Reifen nicht nur gewechselt, sondern auch intensiv geprüft. Dazu zählen eine Prüfung der Profiltiefe und die Untersuchung auf Risse, Beulen oder Einfahrschäden. Außerdem wird der optimale Reifendruck eingestellt, damit das Auto sicher vom Hof rollen kann.
  2. Der richtige Drehmoment: Fachleute sorgen dafür, dass die Radmuttern mit dem richtigen Drehmoment angezogen werden. Besonders wichtig: Die Radmuttern müssen nach 50 bis 100 Kilometern Fahrt nochmals mit dem richtigen Drehmoment nachgezogen werden. Fachwerkstätten weisen darauf nicht nur auf der Rechnung hin, sondern ziehen die Radschrauben kostenlos nach.
  3. Entrosten der Auflagefläche: Fachbetriebe entfernen Rost, der sich häufig zwischen Felge und Radachse bildet, professionell. So wird verhindert, dass sich der Rost während des Betriebs auflöst und das Rad sich löst.
  4. Auswuchten: Räder, die monatelang im Betrieb unterschiedlichsten Einflüssen aufgesetzt waren, verändern sich. Es können Unwuchten entstehen, die zu Vibrationen und erhöhtem Verschleiß führen und mit Gegengewichten ausgewuchtet werden. Das Auswuchten sorgt dafür, dass diese gewaltigen Kräfte gerade bei hohen Geschwindigkeiten nicht am Fahrzeug zerren.
  5. Prüfung des Reifendruckkontrollsystems (RDKS): Alle seit 1. November 2014 neu auf den Markt gekommenen Fahrzeugtypen müssen mit einem RDKS ausgestattet sein. Wenn das eigene Fahrzeug ein direkt messendes RDKS besitzt, sollte man beim Reifenwechsel unbedingt beim Profi vorstellig werden. In der Fachwerkstatt werden die Sensoren überprüft, die den aktuellen Luftdruck an den Bordcomputer übermitteln.

Service zur Umrüstsaison: Kostenfreie Sonderauflage der AutoBild für Fachbetriebe und Informationsmaterialien

Bereits zum dritten Mal bietet die Initiative Reifenqualität interessierten Betrieben kostenlose Exemplare einer AutoBild-Sonderauflage mit Sommerreifentest an – diese können gegen eine geringe Versandkostenpauschale bestellt werden. Erscheinungstermin der Ausgabe ist der 24. März 2016. Darüber hinaus können informative Flyer rund um das Thema Sommer- und Winterreifen und vieles mehr bei der Initiative Reifenqualität bezogen werden.

Die Bestellformulare für die AutoBild-Sonderauflage und die Informationsmaterialien finden Sie unter: www.reifenqualitaet.de/bestellen